Aida in der Autowerkstatt: Konzert mit vier Gruppen

Mit Strohhut: Der Bottendorfer Pfarrer Konrad Schullerus kam gut an bei seinem Vortrag als „volltrunkener Sänger“ des Heimat - und Kulturvereins. Fotos: Battefeld

Bottendorf. Wo sonst Bremsklötze erneuert oder Ölfilter ausgewechselt werden, erlebten jetzt rund 270 Zuhörer einen Konzertabend der besonderen Art.

In der zur Showbühne mit Lichteffekten umfunktionierten Werkstatt des Autohauses Hoffmann im Bottendorfer Gewerbegebiet, präsentierten sich vier heimische Musikgruppen und Chöre mit völlig unterschiedlichen Stilrichtungen: Die Bandbreite reichte von der Romantik bis zur Filmmusik - vom Alpenrock bis hin zum Bottendorfer Heimatlied.

„Simply Music“ lautete das Motto beim Herbstkonzert des Skoda Autohauses, das dem örtlichen Jugendposaunenchor, dem Männergesangverein dem Heimat- und Kulturverein, sowie dem gemischten Chor Querbeet aus Rennertehausen eine Plattform bot, ihre „handgemachte“ Musik zu präsentierten.

Die Akteure seien allesamt Sieger eines Castingwettbewerbs geworden, den die „Autohaus-Familie Hoffmann“ im Sommer in Bottendorf ausgeschrieben habe, erläuterte Geschäftsführer Dominik Kuhlmann, der den Konzertabend moderierte.

Er kündigte an, dass die Eintrittsgelder, die das Autohaus auf 1000 Euro aufgestockt habe, an die vier teilnehmenden Vereine gehen werden. Die Getränkeeinnahmen würden der örtlichen Feuerwehr zugute kommen, die die Bewirtung erledigte.

Um das Trinken ging es anschließend auch in einem alten Studentenlied, dargeboten vom Heimat- und Kulturverein, bei dem Pfarrer Konrad Schullerus, „volltrunken unter der Laterne“ sang und gleich drei gute Gründe nannte, „warum ein Pfarrer ein Sauflied“ anstimmen dürfe. (bs)

Wie er das begründete und was die anderen Gruppen vortrug, das lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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