Aktion „Helfen macht Schule“ sammelte 93 Ranzen für Bedürftige

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Neuer Inhalt für ausgediente Ranzen: Tina Paulus und Siegfried Schimanski konnten 93 Schultaschen mit Hilfe vieler Spender neu füllen.

Frankenberg. Ein paar hundert Mädchen und Jungen sind in den vergangenen Tagen zu weiterführenden Schulen gewechselt – für viele ein Anlass, sich von ihrem alten Schulranzen aus der Grundschulzeit zu trennen.

Für 93 solcher ausgedienter Ranzen beginnt nun ein „zweites Leben“: Sie wurden am Gemeindezentrum der evangelischen Gemeinschaften in der Ruhrstraße auf einen LKW verladen und sollen innerhalb der Spendenaktion „Helfen macht Schule“ Schulkinder in Armenien, Uganda, Israel, Indien und der Ukraine erfreuen.

Besonders engagiert haben sich für dieses Projekt Tina Paulus (Röddenau) und Siegfried Schimanski (Frankenberg), die seit Jahren mit weiteren Mitarbeitern der Evangelischen Gemeinschaft für das in Gießen ansässige weltweite Hilfswerk Global Aid Network (GAiN), das als Partner von „Campus für Christus“ seit 1990 humanitäre Hilfe leistet, ehrenamtlich aktiv sind. Sie wandten sich direkt an die Grundschulen in der Region und riefen außerdem öffentlich für ihre Schulranzen-Spendenaktion auf, die das ganze Schuljahr über weiter läuft.

In diesem Jahr beteiligten sich die Grundschulen von Ernsthausen, Münchhausen, Rosenthal und Röddenau. „Viele Ranzen wurden auch von Familien direkt bei uns abgegeben“, berichtet Tina Paulus. Einige Kinder schrieben sogar dazu Briefe oder legten ihre Adressen ein. Zwar wurde die Rekordzahl von 150 Schultaschen im ersten Jahr 2005 in den Folgejahren nie mehr wieder erreicht, aber das Team ist auch mit der Zahl 93 sehr zufrieden.

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Quelle: HNA

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