Frankenberg

„Aktion Junge Fahrer“ an der Edertalschule

- Frankenberg (hwc). Die Verkehrswacht veranstaltete an der Edertalschule die „Aktion Junge Fahrer”. Rund 140 Oberstufenschüler und einige Lehrer nahmen daran teil. Ziel der seit vielen Jahren immer wieder angebotenen Veranstaltung ist es, Jugendlichen im theoretischen Teil verkehrsrechtliche Gebote und Vorschriften zu erläutern.

Im Praxisteil werden sie mit Gurtschlitten, einem Seh- und Reaktionstest und an einem Fahrsimulator für Personenkraftwagen konfrontiert. Daraus sollen Lehren gezogen werden und eigenverantwortliches Verhalten der jungen Fahrer im Straßenverkehr für mehr Sicherheit sorgen. Die Statistiken zeigen immer wieder, dass gerade junge Fahrer im Alter von 18 bis 25 Jahren im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Auf die Gefahren, die bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen auf die Fahrzeuglenker zukommen, wurde ebenfalls hingewiesen. Zum praxisorientierten Angebot gehörte auch ein Überschlagwagen. Darin lernten die Schüler unter fachkundiger Anweisung von Verkehrswachtmitarbeiter Manfred Pallagst, wie man sich aus einem auf dem Dach liegenden Auto befreit. Nach dem Motto: „Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann” wurden die Fahrer auf rücksichtsvolle Fahrweise angesprochen. Auch auf die Gefahren von Rausch- und Betäubungsmitteln im Straßenverkehr wurde hingewiesen. Nach Aufsetzen von sogenannten Rauschbrillen, die so gestaltet sind, dass sie Seheinschränkungen bei 0,8 und 1,3 Promille verdeutlichen, liefen die Schüler über eine gezogene Linie und mussten kleine Säckchen fangen. Nach Absolvieren der Aufgabe waren die Teilnehmer beeindruckt von der Beeinträchtigung ihres Reaktionsvermögens. Ferdinand Hagenbach, Vorsitzender der Ortsverkehrswacht Frankenberg sowie Wolfgang Krannich, Verkehrsobmann der Edertalschule, waren mit der großen Beteiligung sowie dem Interesse und Verständnis der Teilnehmer zufrieden. Die Veranstaltung in Frankenberg, bei der zehn Verkehrswachtmitarbeiter im Einsatz waren, war Teil einer kreisweiten Aktion, die an anderen Schulen fortgesetzt wird. Weitere 28 Jugendliche werden in Kürze mit ihrem Auto an einem Verkehrssicherheitstraining teilnehmen, wobei die Verkehrswacht ein Teil der Kosten übernimmt.

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