Aktion wird fortgesetzt

„Trösterbärchen“: Sparkasse überreichte 500 Plüschtiere

Die neuen Trösterbärchen warten auf ihren Einsatz im Rettungswagen: Hier werden sie vorgestellt durch (erste Reihe) Rettungsassistenten Maria Sieber und Christian Neuhaus mit dankbarer Patientin Angelina Kuhn. Zweite Reihe: Mutter Nicole Kuhn mit Tochter Lorena, Sachbearbeiterin im Rettungsdienst Manuela Böhm, Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf, erster Leiter der Rettung im Landkreis Waldeck Frankenberg Dr. Rudolf Alexi, Geschäftsbereichsdirektor der Sparkasse Waldeck-Frankenberg Eberhard Lamm.

Frankenberg. "Ich wollte die Bettcouch ausziehen, dann ist mir das Eisenteil auf den großen Zeh geknallt", erinnert sich die achtjährige Angelina Kuhn aus Rengershausen an den schlimmen Abend vor vier Monaten.

Zu den Schmerzen kam dann noch die Angst vor den fremden Menschen, die sie im Rettungswagen abholten. Obwohl Mutter Nicole und Schwesterchen Lorena mitfuhren, war Angelina die lange Fahrt gar nicht geheuer bis sie plötzlich ein braunes, kuscheliges Bärchen in den Arm bekam. "Da habe ich aufgehört zu weinen."

Das Bärchen ist bei den Kuhns seither immer dabei, sieht noch aus wie neu und leistet stets gute Dienste. "Abends, wenn die Lorena nicht einschlafen kann, darf sie mein Trösterbärchen haben", verrät Angelina.

Weil bei ihr das Bärchen so gut geholfen hat, ist sie auch bei der Überreichung der neuen Trösterbärchen dabei. Als die Aktion vor gut einem Jahr initiiert wurde und Sponsoren gesucht wurden, war Eberhard Lamm von der Sparkasse Waldeck Frankenberg als Sponsor erst ein wenig skeptisch. "Ich habe selten so ein positives Feedback erlebt", sagt er inzwischen: "Aus Weinen wird Lächeln. Die Bärchen haben eine emotionale Wirkung, die lange anhält."

Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf vertrat den Landkreis als Träger des Rettungsdienstes. Er betonte den weitergehenden Nutzen der Bärchen: "Es wird nicht nur den Kindern geholfen, durch die beruhigende Wirkung der Bärchen wird auch den Helfern die Arbeit erleichtert."

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine/HNA Waldeckische Allgemeine.

Von Karin Pschera

 

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare