Schützenkreis Frankenberg

Allendorfer Gino Huft neuer Kreiskönig

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- Allendorf (Eder) (schä). Nach einem fast fünfstündigen Wettkampf haben die Schützen im Kreis Frankenberg am Samstagabend ihren neuen „König der Könige“ gefunden. Im Allendorfer Haftal jubelte nach 124 Schuss ein Einheimischer.

Sie mussten wieder einmal Geduld beweisen, die Zuschauer ebenso wie die Mitstreiter. Doch während sich die Sonne über dem Haftal verzog, harrten die heimischen Schützen vor dem Schützenhalle aus – allen voran jene acht Damen und Herren, die von den anfangs 30 Teilnehmern auch ganz zum Schluss noch auf der Startliste standen.

Schon das Ermitteln der drei Ritter hatte geraume Zeit gedauert. Und auch der vom scheidenden König Heinrich Hoffmann (Willersdorf) zur Verfügung gestellt hölzerne Adler vertrug mehr als 120 Schüsse aus dem Kleinkaliber. Dann plötzlich verneigte er sich nach vorn von der Stange und ließ applaudierende Zuschauer und einen Schützenbruder zurück, der kopfschüttelnd die Hände vor das Gesicht schlug: Gino Huft.

Das Mitglied des SV Allendorf (Eder) hatte schon im Vorjahr mitgerungen. Diesmal klappte der „große Wurf“ auf einheimischem Gelände. Und Heinrich Hoffmann und Königin Marianne Stasch, die sich am Abend zuvor mit einer geselligen Fete im Kreise der Mitstreiter 2009 verabschiedet hatten, gratulierten ihrem Nachfolger, der mit den Teilnehmern und Gästen im Anschluss noch bis in den späten Abend hinein feierte.

Huft stimmte sich auf diese Weise schon einmal ein auf den Kreisschützenball am 23. Oktober in Reddighausen, bei dem er als neuer Kreiskönig im Mittelpunkt stehen und auch seine Königin den rund 700 Gästen vorstellen wird.

Mit auf der Bühne stehen dann freilich auch die drei neuen Kreisritter, die zu Beginn des Kreiskönigsschießens ermittelt worden waren. Aus den Reihen der zahlreichen Anwärter wurde Ralf Heinrichs als erster gestrichen: Der Schütze aus Allendorf/Hardtberg hatte sich mit dem 99. Schuss und dem goldenen Treffer auf die Krone zum ersten Adjutanten gemacht. Zweiter Ritter wurde, weitere 91 Schüsse später, Andreas Pauli vom Schützenverein Rennertehausen, der den Reichsapfel „erlegte“. Das Trio komplett machte ein Willersdorfer: Joachim Rensing holte sich mit dem 85. Schuss das Zepter des Vogels.

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