Unterstufenchor der Frankenberger Edertalschule führte lustiges Musical auf

Alles drehte sich ums Essen

Imbissbude gegen Bio-Laden: Die Fast-Food Figuren machen sich über die Anhänger des Naturkost Ladens lustig. Fotos: Battefeld

Frankenberg. Jede Menge „junges Gemüse“ bevölkerte jetzt die Bühne bei einer Aufführung des Unterstufenchors der Frankenberger Edertalschule. Die 23 Fünft- und Sechstklässler hatten unter Leitung von Esther Kelz und Réka Mengel ein lustiges Fast-Food-Musical mit dem treffenden Titel „Mahlzeit“ einstudiert, bei dem sich alles ums Essen drehte.

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Anhänger von „Schorschis“ Imbissbude und Elisabeths Bio-Laden. Beide Parteien liefern sich einen Schlagabtausch über die Vorzüge von Schlemmerbude oder Naturkostladen. Da treten Coladosen gegen Wasserflaschen an und Kohlköpfe wettern gegen Pommes. Als der Amtmann vom Gewerbeaufsichtsamt die Nematode „Nemo“ im Fischstäbchen erwischt, hat der Spaß ein Ende: Die Imbissbude wird vorläufig geschlossen und bei Elisabeths Bio-Laden bleiben die Kunden aus.

Gut, dass es Wurm Willi gibt, der in scheinbar aussichtsloser Lage die rettende Idee hat: Einen „Bio-Fast-Food-Laden“. „Wir werfen unseren Krempel jetzt zusammen. Für jeden etwas heißt jetzt die Devise – das ist der Ausweg aus der Krise.“

Musikalisch begleitet wurde der Wettstreit von einer vierköpfigen Band bestehend aus Dominik Brandenstein an der Gitarre, Lukas Euring am Bass, Mark Oliver Stahl am Schlagzeug und Matthias Müller am Klavier.

Intensive Vorbereitung

„Das Musical ist ein Projekt des Unterstufenchors, das wir statt eines Konzertabends eingeübt haben“, berichtete Esther Kelz am Rande der Veranstaltung. Die Projektleiterin bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Helfern, insbesondere auch den Eltern, die sowohl bei den Kostümen mitgewirkt hatten als auch bei der Bewirtung in der Pause halfen.

Für die Schüler war die Aufführung des Musicals der krönende Höhepunkt einer arbeitsintensiven Vorbereitung: Sie hatten nicht nur zweimal wöchentlich in der Schule geübt, sondern auch eine Chorfreizeit verbracht und zwei Wochenenden für Proben geopfert. Dementsprechend stolz freuten sie sich über den lang anhaltenden Applaus der 150 Zuschauer. (bs)

Quelle: HNA

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