Irene Tripp leitet Rengershäuser Sänger

Die alte Chorleiterin ist auch die neue

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Große Freude bei den Rengershäusern: Irene Tripp bleibt dem Singkreis auch nach ihrer Pensionierung als Chorleiterin erhalten, von links Kirchenvorsteher Wilfried Dornseif, Irene Tripp, Pfarrer Uwe Hesse und Kirchenvorsteherin Susanne Platt.

Frankenberg-Rengershausen - Auf der Schwelle von der Vergangenheit in die Zukunft standen am Silvesterabend viele Menschen. Im Zeichen der Beständigkeit stand der musikalische Gottesdienst in Rengershausen.

Bei einem musikalischen Gottesdienst in der Marienkirche zum Jahresende begrüßten Pfarrer Uwe Hesse und der Kirchenvorstand die engagierte Dirigentin als „neue alte Chorleiterin“.

An ihrem 65. Geburtstag war sie im August als Kreiskantorin verabschiedet worden. „Wir sind stolz und gleichzeitig glücklich, dass Irene Tripp uns weiter dirigiert“, sage Susanne Platt und überreiche gemeinsam mit Wilfried Dornseif ein Geschenk. Der Singkreis werde auch in Zukunft das kulturelle Leben im Dorf gestalten, betonte Platt. Irene Tripp erzählte ein Erlebnis vom langen kurvenreichen Weg zwischen Frankenberg und Rengershausen: „Ich fuhr mit 120 Sachen durch den Wald, weil ich zu Hause die Herdplatte vergessen hatte auszustellen. Topf verbrannt, Küche verqualmt, alles nochmal gut gegangen vorm Festgottesdienst der Feuerwehr“.

Pfarrer Uwe Hesse freute sich eine Woche nach Heiligabend erneut über eine vollbesetzte Kirche. „Vor einer Woche hieß das Thema Ankunft, heute geht’s um Aufbruch“, so der Geistliche. Der Silvesterabend biete Gelegenheit, das Alte hinter sich zu lassen und dem Neuen entgegen zu sehen. Doch der Mensch befinde sich jeden Tag auf der Schwelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Neben dem Rengershäuser Singkreis, der mit „Let my light shine bright“ auch ein englisches Lied vortrug, gestaltete auch das Gesangsensemble „Da Capo“ den Gottesdienst mit. „Sie sangen Gloria“ oder der Weihnachtsgesang auf deutsch und französisch waren Höhepunkte des Gottesdienstes. Benedikt Kantert begleitete am Klavier. Der Singkreis sang den Segen.

Pfarrer Uwe Hesse gab die Jahreslosung 2014 der evangelischen Kirche aus: „Gott nahe zu sein ist mein Glück“.

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