Frankenberg

Die „Alte Dame“ als zweiter Höhepunkt

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- Frankenberg (rou). Sie ist nicht irgendeine, sondern die Frankenberger Theatergruppe – spätestens seit dem Rathausjubiläum 2009. Die Aufführung des Festspiels „Die Bürger von Frankenberg“ hat der „Komödie Frankenberg“ zu enormer Popularität verholfen.

Mit den fünf Aufführungen von Dürrenmatts Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“ ab nächsten Freitag in der Frankenberger Liebfrauenkirche wagen sich die Darsteller um Regisseur Peter Höhl zum zweiten Mal an ein außergewöhnliches Projekt heran, das im besonderen Fokus der Öffentlichkeit steht: Nie zuvor hat eine heimische Theatergruppe ein so aufwendig inszeniertes Stück in dem 725 Jahre alten gotischen Gotteshaus aufgeführt.

Schon jetzt, eine Woche vor der Premiere, sind fast die Hälfte der Eintrittskarten verkauft. Pro Aufführung stehen nur 250 Tickets zur Verfügung. Verwunderlich ist diese Nachfrage allerdings nicht. Die „Komödie Frankenberg“ verfügt über einen treuen Zuschauerstamm. In den vergangenen Jahren waren nahezu alle Aufführungen in der Aula der Ortenbergschule ausverkauft: der Lohn einer kontinuierlichen Arbeit der Gruppe um Regisseur Hans-Peter Höhl.

Am Montag beginnen die Techniker um den Bühnenbauer Peter Kuke und Kulissenmaler Hans-Joachim Schlaudraff mit dem Aufbau in der Liebfrauenkirche. Die Generalprobe ist für Mittwoch angesetzt, die Premiere dann am Freitag, 16. September, um 19.30 Uhr. Die weiteren Aufführungstermine: Samstag, 17. September, 19.30 Uhr, Sonntag, 18. September, 15 Uhr und 19.30 Uhr, sowie Mittwoch, 21. September, 19.30 Uhr.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 9. September

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