Großeinsatz

Altenlotheim: Feuer im Holzschuppen

+
Feuerwehreinsatz in Altenlotheim: Unser Bild zeit den Holzschuppen und rechts den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Andreas Ernst.

Altenlotheim. Ein brennender Holzschuppen hat am Montag gegen 12.10 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehr in Altenlotheim gesorgt.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber der HNA erklärte, hatte der 76 Jahre alte Eigentümer des Hauses am Koppenweg einen Ofen gereinigt. Die Asche mit heißer Glut trug er in einem Metallkasten nach draußen. Vermutlich durch Funkenflug, so der Sprecher der Polizei, habe sich dann wohl Holz in dem etwa 2,50 mal vier Meter großen Schuppen entzündet, der sich direkt neben dem Wohnhaus befindet.

Aktualisiert um 17.40 Uhr

Nach den Worten des stellvertretenden Frankenauer Stadtbrandinspektors Andreas Ernst war die Feuerwehr aus Altenlotheim zuerst am Unglücksort. Gelöscht wurde zunächst von einem Trupp mit einem C-Rohr, später von zwei Trupps mit zwei C-Rohren. Zum Schutz vor giftigem Rauchgas trugen die eingesetzten Feuerwehrleute Atemschutzgeräte. Mit einer Motorsäge öffneten Feuerwehrleute eine Wand, die den Holzschuppen von einem direkt angrenzenden Geräteschuppen trennt.

Mit einer Wärmebildkamera suchten die Brandschützer später noch nach verborgenen Glutnestern. Insgesamt waren beim dem Löscheinsatz etwa 35 Feuerwehrleute aus Altenlotheim, Frankenau und Schmittlotheim im Einsatz. Auch der Frankenauer Bürgermeister Björn Brede war in Feuerwehr-Einsatzkleidung vor Ort.

Zur Sicherheit waren auch zwei Rettungswagen angerückt. Die Rettungssanitäter mussten jedoch nicht eingreifen. Es wurde niemand verletzt. Den eingesetzten Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht klar. Ein Polizeibeamter vor Ort schätzte den Schaden auf etwa 5000 Euro. (off)

Brennender Holzschuppen: Feuerwehreinsatz in Altenlotheim

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion