Oldtimer-Schau in Holzhausen

Altes Blech, begehrt wie nie

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- Sie sind selten geworden auf unseren Straßen, die Isettas, Mantas, Trabbis und ihre Altersgenossen. Am Sonntag kamen Besitzer und Freunde von altem Blech zusammen, um zu fachsimpeln und zu staunen – und um das Ederbergland zu bewundern.

Manch ein Auto-Fan war noch nie in Holzhausen und genoss die Fahrt durchs Edertal. Es herrschte bestes Oldtimer-Wetter, und auf dem Festplatz über dem Dorf glänzten die Karossen um die Wette. „Es sind etwa 90 Fahrzeuge, unsere Erwartungen sind deutlich übertroffen worden“, freute sich Organisator Claus Czekala. Das gelte für die Zahl der Aussteller ebenso wie für den Besucherandrang.Czekala ist Mitglied der noch jungen Interessengemeinschaft Classic-Cars Hatzfeld, deren Mitglieder sich einmal monatlich zum Stammtisch treffen. Auto-Begeisterte aus dem Frankenberger Land, aus Siegen-Wittgenstein, Marburg-Biedenkopf und darüber hinaus zeigten, was in der heimischen Garage gehegt und gepflegt wird.

Ziel war es, Hatzfeld um eine weitere Motor-Veranstaltung zu ergänzen, neben dem Schlepper-Treffen der „Schrauber“ in der Kernstadt und den Gespann-Zeltlagern in Reddighausen. „Es ist interessanter für die Besucher als beispielsweise ein reines Fiat-Treffen“, sagte Czekala, der gemeinsam mit seiner Frau einen Fiat 500 besitzt. Er hatte in ganz Deutschland Clubs angeschrieben und Kontakte genutzt. Die Vielfalt war enorm: Vom Ur-VW-Bus, dem T1, über einen ansehnlichen Mercedes 190 SL bis hin zu Käfer, Isetta, Porsche 911 oder früheren Massen-Produkten wie Audi 80 oder VW Passat. Die „alten Schätzchen“ liegen im Trend, und manch ein Besitzer sieht im Oldtimer nicht nur ein Hobby, sondern auch eine Geldanlage.Mitglieder des TSV Holzhausen bewirteten die Gäste am Vereinsheim. Für Unterhaltung der Gäste sorgten unter anderem Trial-Fahrer Jan-Lukas Wahl und Mitglieder des Modellflugclubs Ederbergland mit Vorführungen.

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