Ambitioniertes Dorfprojekt

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Mitten im alten Dorfkern gelegen: das baufällige „Fepelsche Haus“ Am Kamp vor der Renovierung.

Es gehört Mut dazu, für ein solches Projekt so viel Geld in die Hand zu nehmen: Die Rede ist vom Markttreff AK2 in Somplar.

Auch wenn das Land Hessen 126 000 Euro zur Verfügung gestellt hatte bedeutete die Co-Finanzierung für die Gemeinde eine gewaltige Kraftanstrengung. Doch die Somplarer Bürger hätten es verdient, dass in die Zukunft ihres Ortes investiert werde, meinte Bürgermeister Karl-Friedrich Frese beim Tag der offenen Tür am AK2.

Neue Mitte Somplar

Mit der Aufnahme in die Dorferneuerung von Somplar im Jahr 2009, war der Weg frei für die „Neue Mitte Somplar“. Vom Jahr 2010 bis in das Frühjahr 2011 hinein haben die Bürger mit dem Bürgermeister und dem Ortsbeirat, unterstützt von Bernd Wecker (Planungsbüro Bioline, Lichtenfels), beraten und geplant, wie Somplar im öffentlichen Bereich zukünftig aufgestellt sein soll. Heraus kam die Idee für den neuen Dorfmittelpunkt „Am Kamp 2“, aus dem später dann die Kurzform AK2 abgeleitet wurde. Hierfür sollte das baufällige Fepelsche Haus von Grund auf saniert werden. Nach den detaillierten Planungen, bei denen die Architektin Ute Friedrich (UF Architektur Vöhl) und der Landschaftsarchitekt Wolfgang Gloede (Gemünden) mit eingebunden waren, traf die Gemeindevertretung im Mai 2011 die positive Entscheidung zur Durchführung dieses Projekts.

Start im September 2012

Die Bauarbeiten konnten am 12. September 2010 beginnen. Am 23. September 2011 wurde Richtfest gefeiert und jetzt, ein Jahr später, war Tag der offenen Tür.

In Zusammenarbeit mit den beteiligten Handwerkern war eine Herstellung des Gebäudes nach längerer Zeit möglich.

Mit etwa 280 000 Euro ist das alte Haus zu neuem Leben erweckt worden. Das Gebäude ist neben dem Raum zum Feiern auch mit sanitären Anlagen und einer Küche ausgestattet. Zudem bietet es Räume für Vereine und Bürgertreffs und auch eine Heimatstube ist angedacht. In einem der Räume ist eine kleine Filiale des Dorfladens untergebracht. Zur Sicherstellung der Grundversorgung wurde ein Markttreff eingerichtet, bei dem zu bestimmten Zeiten Güter und Waren des täglichen Bedarfs angeboten werden.

Nach dem ersten Markttag zog Bürgermeister Frese ein positives Fazit, denn Bäcker, Gemüsehändler und auch der Getränkemarkt hätten einen guten Umsatz verzeichnet. Wenn die Außenanlagen, im nächsten Jahr fertiggestellt sein werden, wird die Einweihung des AK2 gefeiert. (wi)

pdf der Sonderseite Markttreff Somplar

Quelle: HNA

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