Verein hat neue Flyer herausgegeben – Ab 1. August gelten neue Bürozeiten

Ambulantes Hospiz Frankenberg für Betreuung zuhause zuständig

Ambulantes Hospiz: Vorstandsmitglieder Bärbel Schwertmann (links) und Elfi Simshäuser präsentieren die neuen Flyer des Vereins und des Trauercafes.
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Ambulantes Hospiz: Vorstandsmitglieder Bärbel Schwertmann (links) und Elfi Simshäuser präsentieren die neuen Flyer des Vereins und des Trauercafes.

Die Jahreshauptversammlung ist zwar Corona zum Opfer gefallen. Der Vorstand des Vereins Ambulantes Hospiz Frankenberg hat aber die Zeit genutzt und einen neuen Flyer herausgebracht.

Frankenberg - Auch die Bürozeiten ändern sich: Ab 1. August werden Sprechzeiten jeweils montags von 10 bis 11 Uhr und donnerstags von 16 bis 17 Uhr angeboten.

„Den alten Flyer hatten wir seit fast 20 Jahren“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Bärbel Schwertmann, als sie mit Vorsitzender Elfi Simshäuser das neue Faltblatt vorstellt. Vor der Planung des neuen Exemplars habe man sich gefragt: Was ist gut und kann übernommen werden, was ist überarbeitungswürdig? Der Leser bekomme jetzt einen Fahrplan an die Hand, wenn er für sich oder einen Angehörigen die Hilfe des Ambulanten Hospizes in Anspruch nehmen wolle.

Ambulantes Hospiz: Möglichkeit der häuslichen Begleitung

Dem Verein, der sich nur über Spenden finanziert, sei daran gelegen,  die Möglichkeit der häuslichen Begleitung wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken, sagt Bärbel Schwertmann.

In der Vergangenheit sei der Verein Ambulantes Hospiz oftmals mit dem Stationären Hospiz „in einen Topf geworfen“ worden. Die ehrenamtlichen Helferinnen täten zwar auch im Stationären Hospiz Dienst. Hauptaufgabe sei aber die Begleitung im häuslichen Umfeld. „Daneben begleiten wir auf Wunsch auch im Krankenhaus oder Pflegeheim“, stellt die Vorsitzende klar. „Man kann auch auf uns zukommen, wenn man Fragen im Zusammenhang mit der Begleitung in der letzten Lebensphase hat“, sagt Schwertmann. „Gerne auch schon frühzeitig“, ergänzt Elfi Simshäuser. Es sei immer besser, wenn man als Begleiter eine Beziehung zum Patienten aufbauen könne.

Neue Broschüre für Trauercafé

Auch für das Trauercafé wurde eine neue Broschüre aufgelegt. „Mit dem selben Logo wie beim Ambulanten Hospiz, damit man sieht, dass wir zusammen gehören“, betont Simshäuser. Die qualifizierte Trauerbegleiterin leitet zusammen mit Kollegin Renate von Wintzigerode das Trauercafé. Wegen der großen Nachfrage, werde zusätzlich zu den alle zwei Wochen mittwochs stattfindenden Treffen (15 bis 17 Uhr), auch Einzelsprechstunde jeden vierten Donnerstag im Monat (15.30 bis 17 Uhr) angeboten.

ambulantes-hospiz-frankenberg.de

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