Wintervergnügen der Rodaer Ortsvereine: Im voll besetzten Saal Dorfgeschehen auf die Schippe genommen

Ein Angriff auf die Lachmuskeln

Ehen vor Gericht: In diesem Sketch waren Nathalie Hebeler (links) und Christa Angersbach zu sehen.

Roda. Voller Saal, tolles Programm und gute Stimmung: Das ist die Bilanz des Wintervergnügens, das die Rodaer Ortsvereine am vergangenen Wochenende auf die Beine gestellt hatten. Keiner brauchte sein Kommen zu bereuen, und die Lachmuskeln wurden ordentlich strapaziert.

Im voll besetzten Saal begrüßte Heiko Hoffmann als Vorsitzender des Zusammenschlusses der Ortsvereine mehr als 150 Gäste. Hoffmann dankte auch allen Vereinen, die sich am Wintervergnügen beteiligten. Die Landfrauen waren für die Dekoration, die Schützen für den Aufbau, der Sportverein für die Bewirtung und die Feuerwehr für den Abbau am Sonntag zuständig.

Auch am Programm beteiligten sich viele Vereine: TSV, Feuerwehr, Chor de Luchs sowie das Team des Jugendraums trugen ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Der letzte Auftritt

Dem Chor de Luchs war der Programmpunkt eins gewidmet. Die Sänger machen „Babypause“ bis zum Herbst und wollen dann entscheiden, ob es weitergehen soll. Sie hatten mit ihren restlichen Mitglieder ihren vorerst letzten Auftritt. Nachdem sie sich um Leiterin Reingard Schmalzgrüber aufgestellt hatten, stampften die Mitglieder lautstark mit einem Fuß auf: Das war der „letzte Auftritt“.

Danach brachten die Chormitglieder Christa Angersbach, Anita Werner und Jörn Eberling einen Sketch „Kaffeeklatsch“ wo das Dorfgeschehen im vorigen Jahr auf die Schippe genommen wurde. Für ihren lustigen Beitrag erhielten die Schauspieler mehrmals heftigen Applaus.

Adam und Eva

Die Lachmuskeln wurden dann kräftig gefordert. Beim Stück der Feuerwehr „Adam und Eva vor dem Paradies“ brachten Michael Hallenberger als „Eva“ und Sebastian Kahler als „Adam“ das Publikum zum Toben.

Ein weiteres heiteres Stück vom Chor de Luchs brachten Nathalie Hebeler, Christa Angersbach und Simone Hoffmann-Berghöfer auf die Bühne: Unter dem Titel „Ehe vor Gericht“ gaben sie einen lustigen Einblick in das „Eheleben“.

Michael Paul vom TSV zeigte dem Publikum, wie man zu Weihnachten einen ordentlichen Kuchen backt. Allerdings sollte man dabei nicht zu viel am Cognac naschen, sondern ihn lieber in den Teig schütten, bevor alles durcheinander geht.

Das Team des Jugendraums steuerte einen Beitrag aus dem Gesundheitswesen zum Programm bei. Gezeigt wurden Geschehnisse, die in der Praxis von Doktor Ditzki (Michael Hallenberger) mit den Patienten Daniel Naumann, Lars Albrecht und Henrik Riemenschneider vorkamen. Dafür gab es Beifallsstürme.

Applaus für die Tanzgruppe

Zum Schluss des Programms zeigten wieder die „Emotions“, die Jazztanzgruppe des TSV unter Leitung von Marina Hoffmann, ihr Können. Die jungen Damen hatten die Tanzschritte auf ein Medley aus Musik von Aloe Blacc, Madcon, Usher und Faithless zugeschnitten und bekamen für ihren Auftritt viel Applaus.

Nach dem Programm sorgte die Tanzband „Rainbow“ noch für tolle Stimmung im Saal. Gefeiert wurde bis in den frühen Morgen. (pw)

Quelle: HNA

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