Anlieger der Fußgängerzone dürfen auf finanzielle Hilfe hoffen

Frankenberger Fußgängerzone: Sollte es Fördergeld geben, kann erst 2015 mit der Sanierung begonnen werden. Foto:  Paulus

Frankenberg. Gute Nachricht für Anlieger und Ladenbesitzer in der Frankenberger Fußgängerzone und der angrenzenden Ritterstraße: Für die geplante grundhafte Erneuerung des „Wohnzimmers der Stadt“ (Originalton Bürgermeister Rüdiger Heß) hofft die Stadt auf Fördergeld vom Land Hessen.

Deshalb gab es am Mittwoch in Frankenberg bereits weitere Unterredungen mit Vertretern des hessischen Wirtschaftsministeriums. Diese Gespräche bestätigte Bürgermeister Heß auf HNA-Anfrage.

„Wir sind in froher Erwartungshaltung, dass wir Fördergelder bekommen werden“, sagte Heß. Dabei erinnerte er daran, dass er schon im vergangenen Herbst einen Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderprogramm des Landes gestellt habe.

Nach den Worten des Bürgermeisters könne eine Förderung durch das Land insbesondere zu einer finanziellen Entlastung der Anlieger führen - allerdings mit der Konsequenz, dass der Baubeginn dann erst im nächsten Jahr erfolgen kann. „Mit der Neugestaltung der Fußgängerzone können wir erst dann beginnen, wenn der Förderbescheid vorliegt“, sagte Heß. Ursprünglich sollten schon im kommenden Mai die Bagger in der Frankenberger Fußgängerzone anrollen.

Wie berichtet, sind die Eigentümer bei den Kosten für die Erneuerung der beiden Straßen im Herzen der Stadt mit dabei: mit 75 Prozent in der Fußgängerzone (Neustädter Straße) und mit 50 Prozent in der Ritterstraße.

Das bedeutet für die Anlieger, dass sie je nach Grundstücksgröße laut Straßenbeitragssatzung - wie in jeder anderen Straße der Stadt - teilweise mit hohen Beträgen zur Kasse gebeten werden. Deshalb war es zuletzt auch zum Streit zwischen einem Teil der betroffenen Grundstücksbesitzer und der Stadt gekommen. (mjx)

Welche Arbeiten in der Fußgängerzone geplant sind, was die Anlieger sagen und auf welches überregionale Echo das Thema gestoßen ist, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare