Stadt Bad Wildungen lehnt Verbindungen ab

Anruf-Sammel-Taxi: Einführung gefährdet

Haina/Gemünden. Die Einführung des Anruf-Sammel-Taxis (AST) in den Kommunen Haina-Kloster und Gemünden kann nicht in der ursprünglichen Routenplanung erfolgen. Laut Hainaer Gemeindeverwaltung gibt die Stadt Bad Wildungen nicht ihre dafür nötige Zustimmung.

Es wäre allerdings eine Teileinführung möglich. Entfallen würde die Verbindung Hüttenrode-Armsfeld. Außerdem würde für die Linie Bad Wildungen über Löhlbach nach Haina und Gemünden der Abschnitt Bad Wildungen-Löhlbach nicht realisiert.

Stattdessen soll die Linie Löhlbach-Gemünden an die Regionalbusse von und nach Bad Wildungen angebunden werden, die allerdings wesentlich seltener verkehren.

So steht es in einer Vorlage für die Gemeindevertretung Haina, die am Donnerstag, 30. September, entscheiden soll, ob der eingeschränkte AST-Verkehr eingeführt oder aufgrund des Wegfalls verschiedener Verbindungen gänzlich auf das AST verzichtet werden soll. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr im DGH Löhlbach.

Die Kommunen Haina und Gemünden hatten dem Anschluss bereits zugestimmt. Bad Wildungen hat als eine Zielkommune der Fahrten Mitspracherecht, weil die Zielkommune einen Großteil der Kosten übernimmt. (mab)

Quelle: HNA

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