Afghanische Provinz Baghlan

Sprengstoff-Anschlag auf Frankenberger Soldaten

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Bundeswehrfahrzeuge in Afghanistan: Drei Soldaten aus Frankenberg sind jetzt Opfer eines Sprengstoff-Anschlags geworden. (Symbolbild)

Frankenberg / Baghlan. Auf Soldaten aus Frankenberg ist in Afghanistan ein Sprengstoffanschlag verübt worden. Die Männer waren mit dem Radpanzer "Dingo" unterwegs, als sie attackiert wurden. Verletzt wurde aber niemand.

Drei Soldaten der Frankenberger Burgwaldkaserne im Alter von 33, 34 und 36 Jahren haben am frühen Sonntag einen Sprengstoffanschlag in Afghanistan unverletzt überstanden. Das bestätigte Oberstleutnant Elmar Henschen, der Kommandeur des in Frankenberg stationierten Eloka-Bataillons 932, auf HNA-Anfrage.

„Die Soldaten sind vollkommen unverletzt“, sagte Henschen. Die betroffenen Berufssoldaten haben ihre Angehörigen in Deutschland bereits selbst darüber informiert, dass sie bei dem Anschlag unversehrt geblieben sind. Zwei von ihnen wohnen im Landkreis Waldeck-Frankenberg, einer im Lahn-Dill-Kreis.

Aktualisiert um 17.45 Uhr

Laut Henschen ereignete sich das Attentat gegen 2.20 Uhr in der Provinz Baghlan, rund zwölf Kilometer nordöstlich ihres Feldlagers „OP North“. Die Frankenberger Soldaten waren mit mehreren Fahrzeugen auf einer Patrouillenfahrt unterwegs, als ihr Radpanzer Dingo angesprengt wurde. Durch den Anschlag war das Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig und musste geborgen werden.

Laut Henschen werden die betroffenen Soldaten auch weiterhin ihren Dienst in Afghanistan versehen. „Sie werden vor Ort entsprechend betreut.“

Am 7. Juni 2003 waren bei einem Anschlag in Kabul vier Soldaten des Frankenberger Kontingents ums Leben gekommen. (mjx)

Quelle: HNA

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