Weihnachtskonzert in Battenberg

Applaus für das Phantom und Pink Floyd

Eine breite musikalische Palette bot das Orchester „Fröhliche Musikanten“ beim Weihnachtskonzert der Musikschule Fröhlich in Battenberg mit Liedern aus Musicals und Filmen.Fotos: Erwin Strieder

Battenberg - Weihnachtslieder, der Affenrock und Beethovens "Ode an die Freude" erklangen beim Weihnachtskonzert der Musikschule Fröhlich in Battenberg. Rund 400 Besucher lauschten den verschiedenen Musik- und Instrumentalgruppen.

Das Weihnachtskonzert war sehr gut besucht: Mehr als 400 Musikfreunde hörten den zahlreichen Musikern auf der Bühne zu. Die Akteure waren zwischen vier und mehr als 80 Jahren alt. Ebenso breit gefächert war das Spektrum der dargebotenen Lieder. Mit Bearbeitungen oder Eigenkompositionen sorgten die Mitwirkenden für Stimmung im Publikum.

Die Melodika-Anfänger waren die jüngsten Mitwirkenden. Sie spielen erst seit einigen Monaten auf ihren Instrumenten. Die jungen Musiker spielten zusammen mit den Akkordeon-und Keyboard-Schülern, die schon mehr als ein Jahr üben. Das Repertoire reichte von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ bis zu Beethovens „Ode an die Freude“ und dem Spiritual „Oh when the saints“.

Die fortgeschrittenen Akkordeonschüler, die seit zwei bis drei Jahren üben, und das Vororchester mit erfahrenen Aktiven zeigten ihre Vielseitigkeit. Nach dem „Affenrock“ ließen die Musiker das wehmütige „Home on the range“ aus dem US-Bundesstaat Kansas erklingen, danach war fetziger Disco-Sound angesagt. Mit dem Weihnachtsklassiker „Süßer die Glocken“, bei dem die 400 Besucher kräftig mitsangen, ging es in die Pause. In großer Besetzung mit fast 30 Akkordeonspielern, unterstützt von einigen Musikern an anderen Instrumenten, bot das Akkordeon-Orchester „Fröhliche Musikanten“ eine großartige Vorstellung. Das breite Spektrum reichte von Opernmelodien, Musicals über Filmmusik bis zu Rock- und Pop-Musik. Beifallsstürme gab es für das „Phantom der Oper“, Neil Youngs Ohrwurm „Hearts of gold“, das legendäre „Another Brick in the Wall“ der Rock-Gruppe Pink Floyd und für unvergessene Western-Filmhits wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Winnetou“.

Mit Gesangssoli gefielen Jessica Machelett und Maria Kurzeknabe. Ein Solo auf der Mundharmonika spielte Andreas Hoffmann. Besonderer Clou waren die Darbietungen einer Percussionformation. Mit kleinen Kunststoffrohren unterschiedlicher Länge schlugen sie auf Abflussrohre. Das war besonders beim Pink Floyd-Hit und dem Stück „Popcorn in der Mikrowelle“ beeindruckend. Als Bassist gefiel Jörg Bomhardt, mit der E-Gitarre Michael Loewe.

Gastchor war der gemischte Singtreff aus Laisa, dirigiert von Musikdirektor Werner Schielke, der auch bei allen Gruppen „seiner“ Musikschule Fröhlich den Ton angab. Die Laisaer sangen „Für alle“ von der Gruppe Wind und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Zum Abschluss erklang aus 400 Kehlen das bekannte Weihnachtslied „O du fröhliche“. Moderatorin war Katharina Noll.

(ied)

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