Hatzfeld: Tausende Besucher beim Oldtimer-Schleppertreffen

Vom Arbeitsgerät zum Schmuckstück

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Harald Weber interviewt Uwe Koch. Weber stellte fachmännisch die verschiedenen Fahrzeuge vor.

Hatzfeld - Seit zehn Jahren besteht der Club „Die Schrauber“ in Hatzfeld, und zum Geburtstag machten sich die Schlepperfreunde selbst das schönste Geschenk: Zum Schleppertreffen kamen mehrere tausend Menschen.

Vor zwei Jahren zeigte sich, dass auch schlechtes Wetter die Oldtimerfans nicht abhält. In diesem Jahr war es am Samstag noch kühl, am gestrigen Sonntag herrschte strahlender Sonnenschein - und auf dem riesigen Ausstellungsgelände am Stadtrand tummelten sich mehrere tausend Menschen. Ältere schwelgten in Erinnerung, jüngere bewunderten die betagte, aber noch immer funktionierende Technik. Im Grunde war das Konzept des Schleppertreffens nicht neu, aber es ging einmal mehr auf.

Bei der achten Ausgabe des Schlepper-Treffens seit 1998 rückten historische Autos wieder etwas in den Hintergrund, zu Gunsten der alten Schlepper. Einige historische und seltene Schmuckstücke waren aber zu sehen. Viele der Schlepper-Fahrer waren schon am Freitag angereist und hatten die Strecken bis Hatzfeld im Fahrrad-Tempo zurückgelegt. Das Ausstellungsgelände - eine der Firma Hollingsworth & Vose - war aufgeteilt in Campingplatz mit zum Teil originellen, selbst gebauten Wohnwagen und in die große Ausstellungsfläche. Neben den Traktoren der Hatzfelder Schrauber und weiterer Sammler aus dem Frankenberger Land waren auch Fahrzeuge aus Siegen-Wittgenstein, Marburg-Biedenkopf, Hochsauerland-Kreis und darüberhinaus ins Obere Edertal gereist.

In bewährter Weise informierte Moderator Harald Weber über besondere Schmuckstücke unter den Fahrzeugen. Zahlreiche Helfer versorgten die Gäste mit Speisen und Getränken. Die „Sauerland-Musikanten“ spielten auf.

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