Arbeitskreis entwickelte Fragebogen für Rosenthaler Bürger

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Nach Themenkomplexen farbig gestaltet: Der 36-seitige Fragebogen, hier vorgestellt von Mitgliedern der „Initiative Zukunft Rosenthal“. Im Bild zu sehen (von links) Herbert Lay, Otfried Vaupel, Hans Waßmuth, Dr. Wolfgang Lay, Barbara Lay, Helmut Lapp, Günter Klingelhöfer, Sigmar Salzmann und Dieter Wegener.

Rosenthal. Der Arbeitskreis „Initiative Zukunft Rosenthal“ hat einen Fragebogen für die Bürger der Stadt entwickelt. Damit soll die Meinung der Bürger zu ihrer Gemeinde einholt werden. „Wir wollen, dass unser unmittelbarer Lebensraum erhalten bleibt und vielleicht sogar noch verbessert wird“, sagen die rund 20 Mitglieder des Arbeitskreises.

Der Fragebogen besteht aus 226 Fragen auf 36 Seiten und wird in etwa zwei Wochen in 1350 Exemplaren an alle volljährigen Einwohner der Kernstadt verteilt. Der Umfang verlangt eine intensive, gedankliche Auseinandersetzung mit den aktuellen Gegebenheiten, den bestehenden und zu erwartenden Problemen sowie den eigenen Wünschen und Bedürfnissen.

Der Grund der Aktion ist der bevorstehende demografische Wandel und ein schon jetzt bedrohlicher Gebäudeleerstand im Ortskern. Die Umstände lassen befürchten, dass die Einwohnerzahl und damit auch die Finanzkraft des Städtchens abnehmen wird. Das könnte auch die bis jetzt hervorragende Infrastruktur gefährden.

Was die Bereitschaft der Bürger betrifft, die Bögen auszufüllen, so sind die Initiatoren optimistisch. „Der Fragebogen ist die Chance für die Bevölkerung, ihre Ängste und Sorgen anonym auszusprechen“, sagt Helmut Lapp. Die angesprochenen Themen erfragen beispielsweise die Meinung zum Wohnen in Rosenthal, zu den Freizeitangeboten, zum kulturellen Leben oder auch zur Friedhofsgestaltung. (zmm)

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Quelle: HNA

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