Quote liegt bei 3,4 Prozent

Arbeitslosenquote im Kreis Waldeck-Frankenberg sinkt weiter

Waldeck-Frankenberg. Die Frühjahrsbelebung entspannt den heimischen Arbeitsmarkt. Die aktuelle Arbeitslosenquote in Waldeck-Frankenberg ist 3,4 Prozent, im März waren es 3,7 Prozent und im April 2017 4,1 Prozent. 

Auch im gesamten Einzugsgebiet der Agentur für Arbeit, den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder, sinkt die Arbeitslosenquote im April nochmals auf jetzt 3,6 Prozent. Das sind 0,3 Punkte weniger als im März und sogar 0,9 Punkte weniger als im April 2017. Aktuell sind 6578 Jobsuchende im Agenturbezirk Korbach gemeldet, 560 weniger binnen Monatsfrist und 1629 weniger im Jahresvergleich. 

Der positive Trend der Vormonate setzt sich damit nahtlos fort. Wieder profitieren alle Personengruppen von der anhaltenden Erholung. Besonders im Vorjahresvergleich meldet die Statistik durchweg erfreuliche Minuswerte um die 20 Prozent. Besonders hervorzuheben ist hier der massive Rückgang der arbeitslosen Ausländer um 28 Prozent, so dass inzwischen wieder das Niveau von Frühjahr und Sommer 2016 erreicht worden ist. 

Auch der Rechtskreis SGB II (Hartz IV) liefert mit 23,2 Prozent weniger Leistungsempfängern gegenüber dem Vorjahr einen Spitzenwert ab. Der Stellenbestand bleibt zwar mit momentan 3408 Offerten auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch ist festzustellen, dass der Zugang an gemeldeten Jobangeboten gegenüber 2017 stark abgenommen hat und sich somit auf einem merklich niedrigeren Level bewegt. 

In beiden Landkreisen ist die Entwicklung ähnlich zufriedenstellend. Um jeweils 0,3 Punkte sinkt die aktuelle Arbeitslosenquote in Schwalm-Eder auf 3,7 Prozent und in Waldeck-Frankenberg auf 3,4 Prozent ab. Noch vor einem Jahr waren es 1,1 bzw. 0,7 Punkte mehr gewesen. 

Manfred Hamel, Geschäftsführer operativ der Arbeitsagentur, bilanziert: „Unser regionaler Arbeitsmarkt boomt weiterhin und ist über alle Bereiche vom Handwerk über die Industrie bis hin zur Zeitarbeit enorm aufnahmefähig. Es gilt jetzt alle Kräfte zu bündeln, um die zu besetzenden Stellen zu besetzen und dabei die Qualifizierungsmöglichkeiten –insbesondere auch die von gering qualifizierten Beschäftigten - auszuschöpfen.“

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / Patrick Seege

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