Aber: 2017 waren es deutlich mehr Arbeitslose

Arbeitslosenquote in Waldeck-Frankenberg steigt auf 3,8 Prozent

Waldeck-Frankenberg. Die Arbeitslosenquote für Waldeck-Frankenberg im Januar ist auf 3,8 Prozent gestiegen. Im Dezember waren es noch 3,5 Prozent.

Der Anstieg sei saisonüblich, teilte die Arbeitsagentur mit. Zum Vergleich: Im Januar 2017 lag die Arbeitslosenquote bei 4,6 Prozent. 

Wie die Arbeitsagentur in Korbach in ihrem Monatsbericht mitteilte, waren in diesem Januar 3327 Personen im Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitslos gemeldet, 274 mehr als im Vormonat und 611 weniger als im Vorjahresmonat.

Die Korbacher Agentur ist für die Landkreise Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder zuständig. Im gesamten Bezirk beträgt die Arbeitslosenquote aktuell 3,9 Prozent, während es vor einem Monat noch 3,6 Prozent, jedoch vor einem Jahr 4,8 Prozent waren. 

Die Entwicklung läuft in den beiden Landkreisen ähnlich, nämlich moderate Anstiege zum Vormonat und markante Rückgänge zum Vorjahresmonat, heißt es in dem Bericht. Waldeck-Frankenberg steht aktuell mit einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent etwas besser da als Schwalm-Eder mit 4,0 Prozent. Unter den Geschäftsstellen ist wieder Frankenberg absoluter Spitzenreiter mit einer aktuellen Quote von 3,3 Prozent und 21,4 Prozent weniger Jobsuchenden gegenüber Januar 2017. 

„Der aktuelle Arbeitsmarkt entspricht der saisonüblichen Entwicklung, erfreut aber mit sehr positiven Vergleichswerten zum Vorjahr“, bilanziert Agenturchef Uwe Kemper und setzt hinzu: „Der unverändert guten Arbeitsmarktlage steht jedoch nach wie vor der große Fachkräftebedarf der heimischen Wirtschaft als große Herausforderung gegenüber.“

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