Argumente für 50:50-Taxi: Landjugend simulierte mit Landrat Disco-Heimfahrt

Waldeck-Frankenberg. Mit einer originellen Idee hat die Hessische Landjugend bei Landrat Dr. Reinhard Kubat für den Erhalt des Fifty-Fifty-Taxis geworben: Jugendliche luden Kubat zu einer Bustour ein, um ihm zu zeigen, dass eine nächtliche Fahrt mit dem Anruf-Sammel-Taxi für sie keine Alternative zum Fifty-Fifty-Taxi ist.

Der Unterschied: Das Fifty-Fifty-Taxi fährt direkt zum Wohnhaus, das Anruf-Sammel-Taxi hält nur an Bushaltestellen, die Jugendlichen müssen im Dunkeln nach Hause gehen. Um dieses Problem deutlich zu machen, holte die Landjugend den Landrat, seinen Büroleiter Hans-Jürgen Fehlinger, Alfred Protzek (Energie Waldeck-Frankenberg) und Peter Dreier (Landkreis) mit dem Bus in Marienhagen ab.

Danach simulierten sie die Heimfahrt eines 17-jährigen Mädchens mit dem Fifty-Fifty-Taxi von der Discothek Utopia in Geismar über Frankenberg nach Laisa. Dabei hielt der Bus unterwegs eine Viertelstunde lang am unbeleuchteten Bahnhof in Frankenberg – dort müssen Jugendliche auch auf das nächste Fifty-Fifty-Taxi warten. Und in Laisa stand noch der Fußweg durch das dunkle Dorf an.

Quelle: HNA

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