Somplar: Asylbewerber-Unterkunft – Betreiber stellten sich im Parlament vor

Marion Bayan

Somplar. In der Parlamentssitzung am Montagabend in Bromskirchen haben sich die beiden Männer vorgestellt, die die neue Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Somplar betreiben werden: Armin Wagner und Holger Kaiser aus dem Gemündener Stadtteil Herbelhausen.

Wie berichtet, sollen im April bis zu 18 ausländische Flüchtlinge in dem früheren Ferienheim „Am Rück“ einziehen.

Auch Marion Bayan und Irmgard Eckel vom Fachdienst Soziale Angelegenheiten des Landkreises waren dazu in die Sitzung gekommen.

„Es ist wichtig, im Vorfeld Ängste und Bedenken zu nehmen. Man kann das verstehen, aber viele sind unbegründet“, sagte Armin Wagner. Er und Holger Kaiser sind seit zehn Jahren Vertragspartner des Landkreises, sie betreiben bereits Unterkünfte für Asylbewerber in Gemünden und Wohra. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte Marion Bayan über die Zusammenarbeit. Und die Unterkunft in Somplar halte sie für „sehr gut geeignet“.

Armin Wagner berichtete, dass sich das Hausmeister-Ehepaar, das auch für Gemünden und Wohra zuständig sei, um das Haus in Somplar kümmern werde – unterstützt von einem Mann aus Bromskirchen, der täglich vorbeikomme. „Uns ist wichtig, dass jemand vor Ort ist, falls Probleme auftauchen“, sagte Wagner. „Wir haben ein offenes Ohr, wenn etwas anliegt.“

Marion Bayan erläuterte, dass der Landkreis für die soziale Betreuung der Asylbewerber zuständig sei, dafür gebe es Sprechzeiten in der Unterkunft. Woher die Bewohner kommen, stehe noch nicht fest, dies teilt das zuständige RP Darmstadt eine Woche vor der Zuteilung mit. „Die meisten Asylbewerber im Januar kamen aus Syrien, Russland, Afghanistan, Iran und Irak“, sagte Irmgard Eckel. (jpa)

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Quelle: HNA

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