Grundschüler der Möllenbachschule stellten Ergebnisse einer Projektwoche vor – Kräuter aus eigenem Beet

Auch ein Ausflug in den Wilden Westen

Fußballfans mit ihrem selbst gebastelten Stadion: (von links) Johanna Schmitt, Tecina Sänger und Merle Freitag.

Hatzfeld. Es war ein aufregender Tag für die Schüler der Hatzfelder Möllenbachschule: Jede Grundschulklasse hatte sich ein Thema gewählt, das eine Woche lang der ausschließliche Unterrichtsinhalt war. Nun haben die Kinder ihre Projekte präsentiert.

Mit Begeisterung hatte man sich in die Arbeit gestürzt und war unter Anleitung der Klassenlehrerinnen dem Forscherdrang nachgegangen, hatte „Fachliteratur“ studiert und der Kreativität freien Lauf lassen können. In den Klassenräumen wurden die Ergebnisse vorgestellt. Fotowände dokumentierten die einzelnen Arbeitsschritte während der Projektwoche.

Klasse 1a mit Lehrerin Susanne Graw erarbeitete ein Vorlesetheater, das vor Publikum aufgeführt wurde. Die 1b mit Lehrerin Jutta Stolze beschäftigte sich mit verschiedenen Haustieren, ihrer Haltung und Pflege. Klasse 2a mit Lehrerin Patrizia Ienni erlebte hautnah die Arbeit von Rettungshunden einer angereisten DRK-Hundestaffel. Die Schülerinnen und Schüler der 2b machten mit ihrer Lehrerin Katrin Platt spannende Experimente rund um CO² und bastelten unter anderem kleine, richtig funktionierende Feuerlöscher.

Eine Zeitreise ins Mittelalter unternahm die 3a. Lehrerin Tatjana Seibert brachte ihnen das Leben auf einer Ritterburg näher. Es wurden aus Korken kleine Burgmodelle gebaut und Wappen gemalt. Auch ein mittelalterlicher Rundtanz wurde einstudiert.

Klasse 3b mit Jasmin Brinkhoff hatte sich dem bis dato brachliegenden Gärtchen der Schule gewidmet und ein neues Beet angelegt, das mit vielen Kräutern bepflanzt wurde. Die Besucher konnten von den Schülern selbst bereiteten Kräuterquark und Kräuterlimonade probieren. In der 3b mit Lehrerin Regina Feige warf die Fußballeuropameisterschaft ihre Schatten voraus. Länderinformationen wurden erarbeitet und im Kreativteil entstanden kleine Fußballstadien.

Einen Ausflug in den Wilden Westen unternahm die 4b unter der Leitung ihres „Häuptlings“ Vera Kirchschläger. Die Lebensweise und Kultur der nordamerikanischen Indianer wurde erforscht, das Modell eines Indianerdorfes mit Tipis nachgebaut und viele Gegenstände vom Tomahawk über Trommeln bis zu Schmuck gebastelt. Die Eltern zeigten sich beeindruckt und stolz auf ihre „Sprösslinge“, die ihnen mit Begeisterung zeigten und erklärten, was sie während der Projektwoche gelernt und erarbeitet hatten.

Schulleiterin Regina Feige freute sich, dass so viele Eltern der Einladung gefolgt waren und auch Großeltern, Geschwister und Freunde mitgebracht hatten. (xk)

Quelle: HNA

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