Auch Haina hatte einen Heiligen - Konrad von Hörnsheim

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Dr. Arnd Friedrich

Haina-Kloster. Auch Haina hat einen Heiligen: Konrad von Hörnsheim, ein Zeitgenosse der Heiligen Elisabeth (1202 bis 1231). Auf ihn stieß der ehemalige Haina Pfarrer und Historiker Dr. Arnd Friedrich, als er alte Quellen aus der Geschichte des Klosters Haina durchsah.

Der Frankenberger Chronist Wigand von Gerstenberg (1427 bis 1522) stellt den Heiligen Konrad sogar auf eine Stufe mit der Heiligen Elisabeth von Marburg und deren Ehemann Ludwig.

Konrad, der als „Kellner“ für die wirtschaftlichen Belange des Klosters zuständig war, wurde in der nicht mehr vorhandenen Martinskapelle begraben. Wo genau, lässt sich laut Dr. Friedrich nicht mehr nachvollziehen. Der Legende nach hat Konrad Zwiegespräche mit Gott, Christus und den Heiligen geführt und auch ein Heilungswunder vollbracht.

Enthalten ist die Beschreibung des Wirkens von Konrad von Hörnsheim in einem umfassenden Bericht, den Dr. Friedrich zur Geschichte des Klosters Haina verfasst hat – als Beitrag für ein wissenschaftliches Grundlagenwerk, das alle zisterziensischen Klöster Hessens und Thüringens beschreibt.

Nach Kloster Eberbach ist darin dem Hainaer Kloster der größte Raum gewidmet, was dessen Bedeutung unterstreicht. Erschienen ist der Band jetzt in der Reihe Germanica Benedicta,einer ausführliche Darstellung der Klöster mit Benediktsregel, die im deutschen Sprachgebiet bestehen oder bestanden haben. (mab)

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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