Ab heute, Mittwoch, gültig

Wegen vermehrter Coronafälle: Auch Kreisklinik Frankenberg führt wieder Besuchsverbot ein

Das Kreiskrankenhaus Frankenberg. Eingangsbereich, Haupteingang
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Das Kreiskrankenhaus Frankenberg verhängt wieder Besuchsverbot.

Wegen der starken Zunahme an Corona-Infektionen kehrt auch das Kreiskrankenhaus Frankenberg, wie bereits die Kliniken in Korbach und Bad Wildungen, wieder zum generellen Besuchsverbot zurück. Es tritt heute, Mittwoch, 21. Oktober, in Kraft.

Frankenberg - „Zum Schutz der uns anvertrauten Patienten und auch unserer Mitarbeiter sehen wir uns veranlasst, diesen drastischen Schritt erneut zu gehen“, erklärt die Geschäftsführerin Margarete Janson und bittet um Verständnis. Ausnahmegenehmigungen können nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erteilt werden, wenn der Zustand des Patienten kritisch ist oder eine Palliativsituation besteht.

Das Besuchsverbot gilt auch außerhalb des Gebäudes. Die Klinik bittet die Patienten, sich nicht mit ihren Angehörigen vor der Klinik zu treffen.

Das Kreiskrankenhaus Frankenberg teilt zur Wiedereinführung des Besuchsverbots weiter mit: Angehörige können während der regulären Dienstzeiten mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen und Basisinformationen zum Zustand des Patienten erhalten. Hierzu kann ein Gesprächstermin vereinbart werden.

Dringend benötigte Artikel wie Wäsche und Pflegemittel für Patienten können weiterhin im Krankenhaus an der Pforte abgegeben werden. Dort kann auch benutzte Wäsche abgeholt werden.

Väter können weiterhin bei der Geburt dabei sein und im Familienzimmer übernachten. Wenn sie jedoch das Gebäude verlassen haben, können sie nicht auf die Station zurückkommen.

Für Ambulanzen telefonisch anmelden

Die Abläufe für ambulante Patienten in den Ambulanzen in Kreisklinik und Medizinischem Versorgungszentrum werden ebenfalls angepasst. Patienten werden gebeten, einen telefonischen Termin zu vereinbaren, auch für offene Sprechstunden. Begleitpersonen dürfen nur bei zwingender Notwendigkeit mit ins Gebäude kommen. Diese können den Patienten zur Ambulanz bringen und dann im Außenbereich oder im Auto warten. Die Begleitperson kann telefonisch benachrichtigt werden, wenn der Patient wieder abgeholt werden kann. Von Martina Biedenbach

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