Frankenberger Burgwaldkaserne

Auffrischung einer lebendigen Patenschaft

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Bürgermeister Matthias Stappert, Oberleutnant Frank Schäfer und Kommandeur Oberstleutnant Holger Schmör (v.l.) freuen sich über das aufgefrischte Patenschaftsschild der Gemeinde Vöhl vor dem Gebäude der dritten Kompanie.Foto: Patricia Kutsch

Frankenberg/Vöhl - Die dritte Kompanie der Burgwaldkaserne und die Gemeinde Vöhl haben ihre Patenschaft sichtbar aufpoliert: Das Ortsschild vor dem Kompaniegebäude erstrahlt seit gestern in neuem Glanz.

Die Soldaten der heutigen dritten Kompanie des Bataillons für elektronisch Kampfführung (EloKa) der Burgwaldkaserne sind seit mittlerweile 19 Jahren offiziell mit der Gemeinde Vöhl verbunden. Damals hatte Vöhl die Patenschaft übernommen und ein Ortsschild der Gemeinde vor dem Kompaniegebäude postiert. Weil das mit 19 Jahren laut Bürgermeister Matthias Stappert etwas in die Jahre gekommen sei, hat die Gemeinde Vöhl ein neues Ortsschild gekauft und es den „Patenkindern“ gestern bei einer gemütlichen Grillfeier übergeben.

Stappert enthüllte das Schild, dass ein Symbol für die Verbindung der Soldaten und der Gemeinde, in der viele Soldaten leben, ist. Dabei halfen ihm Kommandeur Holger Schmör, Oberleutnant Frank Schäfer, Leutnant Timo Bundkirchen, Spieß Holger Becker und Karl-Heinz Stadtler, der Vorsitzende der Gemeindevertretung.

Die Idee für das neue Schild kam von Hauptfeldwebel Andre Kalabis. Er wohnt in Vöhl und sprach den Bürgermeister auf das in die Jahre gekommene Ortsschild an. „Also haben wir ein neues gekauft und ein kleines Grillfest vereinbart“, sagte Stappert gestern. Mit einem Bus reiste eine Abordnung der Vöhler in die Kaserne, um das neue Schild gemeinsam mit den Soldaten zu feiern. „Das ist Teil der gelebten Patenschaft und ein Symbol für die Auffrischung unserer Verbindung“, sagte Stappert. Die Auffrischung war tatsächlich nur symbolisch, denn die Patenschaft werde von beiden Seiten immer wieder mit Leben gefüllt. „Eine Patenschaft lebt eben von Gegenseitigkeit“, sagte Schäfer.

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