Dodenau

Ausbau der Loon-op-Zand-Straße

- Battenberg-Dodenau (da). Seit 1996 haben die Anwohner des oberen Teils der Loon-op-Zand-Straße auf den Ausbau gewartet. Inzwischen laufen die Arbeiten, die zum großen Teil von den Anliegern finanziert werden.

„Es läuft alles nach Plan“, berichtete Heinfried Horsel. Er informierte am Dienstag zusammen mit Planer Rainer Zollner, Polier Jens Hessler von der Baufirma Herzog und Ortsvorsteher Wolfgang Stein über den Stand der Bauarbeiten der Straße, die nach Dodenaus holländischer Partnergemeinde benannt wurde.Eine Breite von beachtlichen elf Metern haben die Planer beim Vorstufenausbau für die Straße vorgesehen – 1996 eine der ersten Projekte des neuen Bürgermeisters Heinfried Horsel. Grund für diese großzügige Bemessung sei der Standort einer Baufirma am Ende der Loon-op-Zand-Straße gewesen, erläuterte Horsel.

Damals war geplant, die Straße weiter bis zum Betriebsgelände zu führen. Inzwischen ist das kein Thema mehr – die Firma wurde vor einigen Jahren geschlossen. Allerdings erleichtere die Breite die Verkehrsberuhigung, sagte Planer Zollner. Die Fahrbahn wird „normale“ 5,50 Meter asphaltiert, rechts und links werden gepflasterte Gehwege angelegt. Außerdem bekommen die Anlieger Parkstreifen, die auf beiden Seiten versetzt angelegt werden.

„Damit wollen wir den Verkehr beruhigen und eine Rennstrecke vermeiden“, sagte Wolfgang Stein. An verschiedenen Punkten werden Bäume gepflanzt. Bei den derzeit laufenden Arbeiten handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt von der Kreuzung „Zum Mühlental“ bis zur Einmündung in die Jahnstraße. Dieser Teil der Straße ist 445 Meter lang. Der erste Teil der Loon-op-Zand-Straße ist bereits vor Jahren ausgebaut worden. Die Anwohner waren vorab in einer Versammlung über die Arbeiten informiert worden. Sie hatten auch für diese Form des Ausbaus gestimmt und tragen dafür wie üblich einen Großteil der Kosten.

Die ursprüngliche Baustraße hatte seinerzeit umgerechnet 65 000 Euro gekostet, die Anwohner bezahlten die gesamten Kosten. Für den Endausbau werden rund 400 000 Euro fällig. Beide Summen werden addiert, die Anlieger zahlen 90 Prozent der Gesamtkosten. Die Anwohner hätten sich bislang sehr verständnisvoll gezeigt, sagte Jens Hessler.

Am 13. Juli haben die Bauarbeiten begonnen. Sie sollen bis zum 13. November dauern, informierte Rainer Zollner.

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