Frankenberg

Tag der Ausbildung für Schüler jeder Schulform und ihre Eltern

- Frankenberg (sg). Die heimische Wirtschaft besticht durch ihre Vielfältigkeit: Von A wie Altenpfleger bis Z wie Zimmerer reicht die Liste der Berufe, die im Kreis vertreten sind. Jungen Leuten stehen mit einer Lehre viele Karrierewege offen. Doch welche Ausbildung ist die richtige? Und was verbirgt sich überhaupt hinter Bezeichnungen wie Mechatroniker oder Fertigungsmechaniker? Antworten gibt der „Tag der Ausbildung“ am Freitag, 11. Juni: Von 14 bis 18 Uhr stellen Ausbilder und Lehrlinge ihre Betriebe und die Ausbildungsangebote vor.

Nach elf Jahren in der Ederberglandhalle findet der Tag diesmal im Lehrbauhof und im Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie an der Marburger Straße statt. Das Zentrum liegt oberhalb der Berufsschule und der Regenbogenschule am Stadtausgang.

Die Korbacher Agentur für Arbeit hat wieder rund 1500 Briefe an Eltern verschickt, deren Kinder in diesem oder im nächsten Jahr die Schule verlassen. Von Goddelsheim bis Gemünden reicht das Einzugsgebiet, auch Medebach und Hallenberg werden wieder mit einbezogen. Angesprochen sind ausdrücklich Jugendliche aller Schulformen und ihre Eltern. Zu dem Tag laden die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft, die Frankenberger Ortenbergschule, der nordhessische Verband der Metall- und Elektrounternehmen und die Allendorfer Viessmann-Werke ein. Ziel sei es, „die Spannbreite der Ausbildungsberufe“ in der Region vorzustellen, erklärte Ute Hetzler von der Agentur für Arbeit. An 45 Ständen präsentieren Firmen ihre Ausbildungsangebote und Praktikumsmöglichkeiten. Die Liste reicht von Ante-Holz bis zu Ewikon, Finger, Günther, Hettich, Hasenclever, Metak, Thonet und Viessmann mit seinen elf technischen und vier kaufmännischen Berufen. Handwerksinnungen sind vertreten, die Bundeswehr, die Polizei, die Stadt Frankenberg oder Banken. Die Berufsakademie wirbt fürs „duale Studium“. Das bewährte Konzept bleibt bestehen: „Die Besucher können locker auf die Stände zugehen“, erklärt Hetzler. Sie können sich je nach Wunsch unverbindlich informieren, gezielt fragen oder gleich einen Praktikumstermin vereinbaren. An den Tischen informieren Ausbilder, „viele Betriebe bringen aber auch Lehrlinge mit“. Dies solle Hemmschwellen bei den Jugendlichen abbauen, die vielleicht lieber mit Gleichaltrigen ins Gespräch kommen wollten.

Mehr lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

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