Nach Aufruf in der HNA

Ausgebaute Fenster in den Burgwald geworfen - Täter ermittelt

Müllablagerung im Burgwald zwischen Roda und Rosenthal. Foto Eberhard Leicht/ nh
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Müllablagerung im Burgwald zwischen Roda und Rosenthal. Foto Eberhard Leicht/ nh

Ausgebaut Fenster mit Rahmen und Scheiben hatte ein Unbekannter Anfang November einfach im Burgwald entsorgt. Nun ist der Täter ermittelt.

Burgwald – Illegale Müllablagerung im Wald ist ein ständiges Ärgernis im Forstamt Burgwald. Doch was Auszubildende Anfang November am Herrenweg nahe der Landesstraße zwischen Roda und Rosenthal entdeckt hatten, war ein besonderer Fall: ausgebaute Fenster mit Rahmen und Scheiben. „Es ist wohl der komplette Fenstersatz eines Hauses“, vermutete Forstamtsleiter Eberhard Leicht.

„Durch das Entsorgen des Bauschutts entstehen alleine Personalkosten von mehreren 100 Euro“, schätzte der Rodaer Revierförster Thomas Figge. Denn Mitarbeiter müssen bei illegaler Müllabladung den Unrat zur Deponie bringen. Das Forstamt muss auch die Entsorgungsgebühr zahlen. „Was besonders ärgerlich ist: Diese Kosten werden der Allgemeinheit aufgebürdet“, sagte Leicht. Das Forstamt bringe solche Fälle grundsätzlich zur Anzeige.

Die HNA hatte auf Bitten des Forsamts einen Aufruf gebracht: Zeugen, die die Ablagerung beobachtet hatten oder Hinweise geben konnten auf Bauherrn, die kürzlich Fenster ausgetauscht hatten und als Verursacher in Fragen kamen, sollten sich beim Forstamt melden. Und das haben sie getan.

„Wir haben einige Hinweise aus der Bevölkerung bekommen und einer hat uns wirklich auf die Spur des Täters gebracht“, informierte nun Forstamtsleiter Eberhard Leicht.

„Von diesem werden wir nun die uns entstandenen Kosten für das Einsammeln und Zwischenlagern des Mülls einfordern. Gleichzeitig wird der Vorgang als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden“, macht der Forstamtsleiter deutlich. (Martina Biedenbach)

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