Alejo Gabriel Martinez kehrt nach Argentinien zurück

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Deutsch-Argentinische Freundschaft: Für Familie Kümmel und Alejo Martinez geht eine erfahrungsreiche Zeit zu Ende. Im Bild von links: Luisa und Regina Kümmel, Alejo Martinez, Klaus Kümmel und Dr. Michael Waßmuth. Auf dem Bild fehlt Tochter Sophie Kümmel.

Frankenberg. Seit einem Jahr ist der junge Argentinier Alejo Gabriel Martinez bei Klaus Kümmel, seiner Frau Regina und den gemeinsamen Töchtern Luisa (17) und Sophie (14). Doch nun steht der Abschied bevor.

Sein Jackett ist schwer von den vielen Pins, die er von anderen Austauschschülern bekommen hat. Auch eine Karte des Dortmunder Fußballstadions hat Alejo  an seine Jacke geheftet. „Ich bin BVB-Fan“, erklärt Klaus Kümmel, Gastvater des 17-Jährigen. Im Juli fliegt der junge Argentinier wieder in seine Heimat. Er freue sich schon auf zuhause, sagt er. Viele Eindrücke werde er im Gepäck mitnehmen.

Ermöglicht hat ihm das der Rotary Club Frankenberg. Über ein Jugendaustauschprogramm des Clubs kam Alejo Martinez nach Frankenberg. . „Ich hatte auch überlegt, nach Spanien zu gehen, aber ich wollte eine andere Sprache und eine andere Kultur kennen lernen.“ Als er in Frankenberg ankam, musste er gleich wieder für zwei Wochen in ein Sprachcamp auf die Wasserkuppe, berichtet Regina Kümmel. Neben der Schule lernte er noch Deutsch in der Volkshochschule.

Der Rotary Club habe ihm viele Touren durch Deutschland ermöglicht, sagt Alejo Martinez. Auch eine Europareise hat er, zusammen mit anderen Austauschschülern aus verschiedenen Ländern, mitgemacht. „Er hat einen schönen Vortrag über Argentinien bei uns gehalten“, berichtet Dr. Michael Waßmuth vom Rotary Club.

Von Alexandra Helmus

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Quelle: HNA

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