Hervorragender Werkzeugbauer

Auszeichnung für Firma Glittenberg

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Frankenberg-Wangershausen - Beim Wettbewerb "Excellence in Production" ist die Wangershäuser Firma Formenbau Glittenberg ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt.

297 Werkzeug- und Formenbaubetriebe nahmen an dem zum neunten Mal organisierten Wettbewerb teil, für die Endrunde wurden 15 Finalisten nominiert. Flankiert wird der vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und dem Werkzeugmaschinenlabor WLZ der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen organisierte Wettbewerb von einem Kolloquium. Vom Verband des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, der Fachzeitschrift Werkzeug & Formenbau, der Aachener Werkzeugbau Akademie oder den VDI-Nachrichten sind Vorträge zu hören

Preise werden in vier Kategorien vergeben: externer und interner Werkzeugbau sowie über und unter 50 Mitarbeiter. Unter diesen Gruppensiegern ernennt die Fachjury einen Gesamtsieger, der in diesem Jahr ZF Friedrichshafen AG heißt.

Formenbau Glittenberg nahm in der Kategorie „externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ teil und war das einzige hessische Unternehmen im Finale. Dazu zählten auch Firmen wie Volkswagen, Dräxlmaier Systemtechnik, Huf Tools oder Gigaset Communications. Außer der Firma Croner Präzisionsformenbau war der Formenbau Glittenberg die einzige Firma, die das erste Mal am Wettbewerb teilnahm und es direkt ins Finale schaffte.

Die Teilnahme an dem Wettbewerb bedeutete für die Wangershäuser viel Arbeit. Komplexe Fragebögen zu den Gebieten Technik, Ausstattung, Finanzlage und Personal mussten ausgefüllt werden, nach denen die acht Juroren aus Industrie, Politik und Wissenschaft das Teilnehmerfeld zunächst auf 50, dann auf 15 Unternehmen reduzierten. Diese 15 Unternehmen wurden von Vertretern der RWTH Aachen und des Fraunhofer Instituts besucht und einer Prüfung unterzogen.

Zwei Experten nahmen den Wangershäuser Formenbau unter die Lupe - die Einladung zum Finale war die Folge. Den Zuschauern wurde ein umfangreicher Einblick in die Finalfirmen gewährt. „Dass uns am Ende nur Nuancen zum Sieg fehlten, ist schade, dennoch bin ich sehr zufrieden und stolz auf unser Team, dass wir es beim ersten Mal so weit geschafft haben“, erläutert Geschäftsführer Torsten Glittenberg.

Auch der Moderator des Abends, Günther Schuh, betonte, wie eng es zwischen den Bewerbern war. Die anderen Finalisten hätten ebenso einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und seien Vorbilder für die Branche. „Wir haben durch den Wettbewerb wertvolle Erkenntnisse zur Weiterentwicklung unseres Betriebes gewonnen und möchten uns zukünftig weiter verbessern und auch im nächsten Jahr am Wettbewerb zum besten Werkzeugbauer des Jahres teilnehmen“, betont Glittenberg. Der Geschäftsführer ist überzeugt davon, dass das gute Resultat des Wettbewerbs auch ausschlaggebend für die Attraktivität des Unternehmens ist.

Glittenberg hofft auf zahlreiche Bewerbungen von engagierten und zuverlässigen jungen Menschen, die für das Jahr 2013 einen Ausbildungsplatz zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder zum Werkzeugmechaniker in der Fachrichtung Formentechnik suchen.

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