Ehemaliger Burgwalder Ortsvorsteher erhält Landesehrenbrief

Auszeichnung als Überraschung für Helmut Wiest

Landesehrenbrief für den Burgwalder Helmut Wiest. Das Foto zeigt Wiest (mit Urkunde) und seine Ehefrau Karin mit den Gratulanten (von links): Bürgermeister Lothar Koch, Werner Fugmann (Bürgerliste Burgwald), Parlamentschef Bernhard Bock, Ortsvorsteher Holger Simon und Klaus Rühl vom Kulturverein. Foto: Martina Biedenbach

Burgwald - Der ehemalige Burgwalder Ortsvorsteher Helmut Wiest hat den Ehrenbrief des Landes Hessen erhalten. Am Montagvormittag überraschte Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch den 65-Jährigen mit der Auszeichnung.

Der Ortsbeirat hatte Wiest für die Ehrung vorgeschlagen. Wiest wusste zwar, dass er Besuch bekommen würde. Aber dass der Bürgermeister zusammen mit Parlamentschef Bernhard Bock, Ortsvorsteher Holger Simon, Werner Fugmann (Bürgerliste Burgwald) und Klaus Rühl vom örtlichen Kulturverein die Auszeichnung des Landes überreichen wollten, das hatte er nicht geahnt.

„Wir ehren mit Ihnen eine Persönlichkeit, die sich im großen Maße ehrenamtlich für das Allgemeinwohl engagiert“, sagte Lothar Koch in seiner Laudatio. Wiest war insgesamt 15 Jahre Mitglied im Ortsbeirat Burgwald, 13 Jahre - bis Ende 2012 - als Ortsvorsteher.

Und auch heute noch setzt er sich für den Ort ein. „Ob es darum geht, Stühle für den Seniorennachmittag zu rücken, etwas für den Karnevalsverein zu erledigen oder bei Verschönerungsarbeiten des Kulturvereins mit anzupacken, Sie sind dabei“, schilderte der Bürgermeister einige Beispiele. Er hob auch Wiests ruhige und zuverlässige Art hervor: „Sie sind eher zurückhaltend, aber bei Ihnen weiß man, es wird gemacht“, würdigte Koch den Geehrten. Dem Lob schlossen sich auch die Vertreter vom Gemeindeparlament, Ortsbeirat und Kulturverein an.

Koch überreichte die Ehrenurkunde und Ehrennadel des Landes. Für Ehefrau Karin gab es Blumen. „Sie haben Ihren Mann ja schließlich für sein Engagement freigestellt“, sagte er. Helmut Wiest dankte für die Auszeichnung und die „gelungene Überraschung“.

Er werde sich, solange die Gesundheit es zulasse, weiterhin für Burgwald einsetzen. Auch in seinem Heimatort Birkenbringhausen hatte er sich für die örtlichen Vereine engagiert, bis er 1968 nach Burgwald umzog. Dort lebt er mit Ehefrau Karin, Sohn und Schwiegertochter in einem Haus. (mab)

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