Sarah Schneider trägt sich ins Goldene Buch von Frankenberg ein

Autogramm einer Vize-Weltmeisterin und Olympionikin

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Sarah Schneider hat sich ins Goldene Buch der Stadt Frankenberg eingetragen. Dabei schauten ihr ihre Eltern Meta und Hermann, Peter Moryson vom TSV, Bürgermeister Rüdiger Heß und Stadtrat Harald Rudolph (v.l.) über die Schulter. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg - Bei der Weltmeisterschaft war es der Vize-Titel - doch die Bronze-Medaille bei der Jugend-Olympiade in China hat für Sarah Schneider noch größere Bedeutung. Mit einer Seite im Goldenen Buch würdigt die Stadt die sportlichen Leistungen der 18-Jährigen aus Frankenberg.

Sarah Schneider spielt Beachvolleyball auf Weltspitzen-Niveau und nimmt mit Erfolg an internationalen Wettbewerben teil: In diesem Jahr hat sie gemeinsam mit ihrer Partnerin Lisa Arnholdt die deutschen Meisterschaften U19 gewonnen und sicherte sich in Porto den Vize-Weltmeistertitel in derselben Altersklasse. Bei der Europameisterschaft erreichte das Duo Platz fünf. Doch gekrönt hat die Frankenbergerin ihr sportliches Jahr mit der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen der Jugend in China.

Ihre sportliche Karriere begann Sarah Schneider in Frankenberg beim TSV. Sie erinnert sich noch genau daran, wie alles anfing: „Ich bin an den Beachvolleyballfeldern vorbeigegangen. Das wollte ich ausprobieren und mitmachen.“ Sie dankte gestern nicht nur ihren Eltern, sondern auch dem Trainerstab des TSV mit Uwe Burkard an der Spitze: „Ohne euch wäre es nie so weit gekommen.“

Für Sarah Schneider geht es jetzt in die Vorbereitung auf die nächste Saison. Zuerst will sie ihren Körper fit machen. „Danach kann man alles andere in Angriff nehmen.“ Denn bei der WM hatte sie Probleme mit einer Knieentzündung, in China war sie insgesamt fünf Tage krank. Solche „Baustellen“ will sie bis zur nächsten Beachvolleyball-Saison im Griff haben und konzentriert sich deshalb darauf, anstatt in den nächsten Monaten an Volleyball-Wettkämpfen teilzunehmen. Auch mit wem sie im nächsten Sommer auf die Courts treten wird, steht noch nicht fest.

Ein Ziel hat die Frankenbergerin allerdings ganz fest ins Auge gefasst: Irgendwann will sie bei den regulären Olympischen Spielen antreten. „Ich habe Blut geleckt.“ (von Andrea Pauly)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Samstag, 11. Oktober.

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