Reddighäuser Hammer investiert Millionensumme

Automatisierung und Innovation

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Landrat Reinhard Kubat (3. v.l.) hat sich gestern über die Investitionen der Firma Frank Walz- und Schmiedetechnik in Reddighausen informiert. Das Unternehmen hat unter anderem einen neuen 3D-Laser gekauft. Mit dabei waren (v.l.) Kubats Büroleiter Ehrhard Ritter, der Kaufmännische Leiter des „Hammers“, Andreas Koch, Geschäftsführer Frank Grote, Mitarbeiter André Feisel, Vertriebsleiter Ralf Häusler und der Betriebsratsvorsitzende Bernd Kuhn.Foto: Mark Adel

Hatzfeld-Reddighausen - Die Firma Frank Walz- und Schmiedetechnik hat einen neuen 3D-Laser gekauft. Das Gerät ist Teil der umfassenden Investitionen, mit denen das Traditionsunternehmen seine Marktführerschaft ausbauen will.

Im vergangenen Herbst hatte der „Hammer“ eine neue Produktionshalle gebaut und damit in einem bestehenden Gebäude Platz für den 3D-Laser geschaffen. Es ist Teil der umfassenden Investitionen, die das Unternehmen derzeit tätigt und damit den Standort sichern will.

Während in der Tochterfirma in Ungarn aufgrund der niedrigen Personalkosten vor allem einfachere Kleinteile produziert werden, spezialisiere sich das Unternehmen am Stammsitz in Reddighausen auf hochwertige Teile in großer Stückzahl, berichtete Geschäftsführer Dr. Frank Grote am Mittwoch anlässlich des Besuchs von Landrat Dr. Reinhard Kubat und dessen Büroleiter Ehrhard Ritter im Betrieb. „Für solche Teile wird der Kunde Geld zahlen.“ Ziel sei eine „Standortsicherung durch Automatisierung und Innovation“, sagte Grote.

Der neue Laser läuft bislang noch im Ein-Schicht-Betrieb, Ziel sind drei Schichten. Mittelfristig solle die gleiche Maschine noch mal gekauft werden, erläuterte Grote – Platz dafür ist schon vorhanden.

Parallel laufen Umstrukturierungen in den Produktionshallen, um Arbeitsabläufe effektiver zu gestalten. In diesem Jahr sind weitere Investitionen in Höhe von etwa fünf Millionen Euro geplant: unter anderem in eine neue Halle, die als Werkzeuglager dienen soll.

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