Allendorf: Nachwuchs von Viessmann und Hettich entwickelt innovative Projekte

Azubis bringen eigene Ideen ein

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- Allendorf (pk). Vier Teams aus der Region nehmen am Nachwuchswettbewerb von Hessenmetall teil. Am Freitag präsentierten sie ihren Unternehmen ihre Ideen.

Auszubildende, Bachelor-Studenten und Trainees aus der Metall- und Elektro-Industrie waren im vergangenen Monat gefordert: Zum vierten Mal hat „Hessenmetall“ den Nachwuchswettbewerb „Meine Zukunft“ ausgelobt. Vier Azubi-Teams aus der Region haben Ideen gesammelt und ausgearbeitet, mit denen sie Arbeitsabläufe bei ihrem Arbeitgeber optimieren können. Vier Wochen hatten sie Zeit für ihre Projekte, die am 1. November abgegeben wurden.

Während eine Jury über die insgesamt 24 Innovationsideen aus Hessen berät, haben die vier Gruppen ihre Projekte am Freitag vorgestellt. Mehr als 30 Prozent Energie wollen die vier Auszubildenden Lukas Barth, Philipp Brühl, Alexander Derr und Daniel Möller von der Firma Hettich mit ihrer Idee einsparen. „Wir brauchen bei Formen für den Kunststoffspritzguss bestimmte Temperaturen“, erklärt Brühl. Gerade das Aufheizen dieser Werkzeug-Formen verbrauche viel Energie.

Wie die Auszubildenden erläutern, nutze die Firma ein Temperiergerät, um Wasser zu erhitzen. Mit diesem Wasser werden die Formen aufgeheizt. Das gebrauchte Wasser werde dann abgekühlt. Die Idee des Hettich-Teams: Das noch warme Wasser soll in einem isolierten Tank gesammelt werden. Dort wird es durch Sonnenkollektoren auf dem Tank warm gehalten und wieder für das Erhitzen der Formen genutzt. Ausprobiert haben die jungen Ideengeber ihr Projekt bereits im Kleinen. Wie Projektleiter Patrick Hennighausen berichtet, wolle Hettich die Idee in einem Pilotprojekt testen.

Von der Firma Viessmann haben sich drei Azubi-Teams für den Wettbewerb gemeldet. Eine halbautomatische Müllaufhängung („HaMa“) haben sich Alexander Buckert, Nils Feyerabend, Waldemar Egorenko und Tim Fresen ausgedacht. „Dort, wo die Mülltonnen stehen, ist es schwer zu reinigen“, begründeten die Ideengeber. Mit einer Gasdruckfeder, wie sie in Bürostühlen verwendet wird, wollen die Azubis eine Hubvorrichtung bauen, um die Tonnen auf Knopfdruck aufzuhängen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 17. Dezember.

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