Frankenberger Firma Finger-Haus

Auszubildende halfen beim Bau eines Schulgebäudes in Ruanda

Fleißig trotz starker Hitze: Auszubildende der Frankenberger Firma Finger-Haus bauen mit Schülern in Ruanda den Dachstuhl für ein Schulgebäude.

Frankenberg. Computer, Infrastruktur, hochwertige Maschinen – was in der deutschen Arbeitswelt als Standard erscheint, ist nicht überall eine Selbstverständlichkeit. Diese Erfahrung sammelten Auszubildende des Frankenberger Unternehmens Finger-Haus im ostafrikanischen Ruanda.

Zehn Tage verbrachten sie im „Land der tausend Hügel“ und bauten gemeinsam mit afrikanischen Schülern den Dachstuhl für das Gebäude einer privaten Schule, der „Rubengera Technical Secondary School“.

Diese ist ein Projekt des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes (DGD). Die Mitarbeiter Tim und Katja Bluthardt unterstützen durch sprachliche und fachliche Kompetenz die Schwesternschaft beim Aufbau der Schule vor Ort. „Dazu gehört auch eine Partnerschaft mit Firmen aufzubauen, die durch den Austausch von Fachkräften helfen“, erklärte Tim Bluthardt.

Dr. Mathias Schäfer, Geschäftsführer von Finger-Haus, sieht in der Unterstützung eine wichtige Erfahrung für seine Auszubildenden. „Gute Ausbildung ist keine Selbstverständlichkeit.“

Das mussten auch die Auszubildenden vor Ort feststellen. Wasser- und Stromausfälle seien keine Seltenheit gewesen, berichteten sie. Deshalb seien sie nun noch mehr als vorher darauf bedacht, bewusster mit diesen in reichen Ländern scheinbar ständig verfügbaren Gütern wie Wasser, Strom und Lebensmitteln umzugehen.

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Von Daniel Göbel

Quelle: HNA

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