Nicolas Kühler neu im Battenberger Schwimmbad

Bademeister-Team ist wieder komplett

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Nicolas Kühler (vorne) ist neuer Schwimmmeister in Battenberg. Darüber freuen sich seine Kollegen Sonja Rothebänder und Dirk Dornseif sowie Bürgermeister Heinfried Horsel.

Battenberg - Seit Mai 2013 ist der langjährige Schwimmmeister Ottmar Willstumpf erkrankt. Vor allem in der Sommersaison führte das zu personellen Engpässen, die mit dem neuen Mitarbeiter Nicolas Kühler beendet sein sollen.

Der 33-jährige Kühler ist neben Dirk Dornseif und Sonja Rothebänder der dritte Schwimmmeister in Battenberg. Er wurde vorerst befristet für ein Jahr von Zweckverband eingestellt: Noch steht nicht fest, ob Ottmar Willstumpf seine Arbeit wieder aufnehmen kann.

„Jetzt ist das Team wieder komplett“, freute sich Bürgermeister Heinfried Horsel, der Kühler gestern vorstellte. Kühler ist Fachangestellter für Bäderbetriebe und hatte nach einer zweijährigen Zeit als Rettungsschwimmer im Freizeitbad Arobella in Bad Arolsen dort bis 2005 seine Ausbildung absolviert. Er betreute anschließend unter anderem das Freibad in Rhoden und arbeitete in Passau. Nicolas Kühler lebt in Twiste und pendelt ins Obere Edertal.

Die Suche nach einem geeigneten Mitarbeiter sei nicht einfach gewesen, sagte Horsel: „Der Markt ist relativ leer.“ Das bestätigt Dirk Dornseif, der derzeit dienstälteste Battenberger Schwimmmeister: Nordhessenweit seien 31 Stellen neu zu besetzen. „Es ist schwierig, jemanden zu finden.“ Sonja Rothenbänder soll wie im vergangenen Jahr die Betreuung des Dodenauer Freibads übernehmen. Wegen der personellen Situation mussten dort im vergangenen Sommer die Öffnungszeiten eingeschränkt werden, weil die Bademeisterin in Battenberg gebraucht wurde. Das solle dieses Jahr nicht passieren, hofft der Bürgermeister. Die Sanierungsarbeiten in Dodenau liefen nach Plan, das Freibad im Stadtteil werde zur Sommersaison öffnen.

Personell steht einem geregelten Betrieb im Schwimmbad derzeit nichts im Weg - nun soll das Bad weiter attraktiviert werden. Dazu wurde in der jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung ein Arbeitskreis unter Vorsitz von Siegfried Franke ins Leben gerufen. Ein Sorgenkind bleibt allerdings: Das Bistro im Schwimmbad steht zum wiederholten mal leer, seitdem der letzte Pächer seinen Vertrag zum Ende vorigen Jahres gekündigt hatte.

„Wir sind im Gespräch mit einem Interessenten, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen“, berichtete Heinfried Horsel. Keine Pommes, kein Eis, nicht mal bei Hochbetrieb im Freibad - für den Rathauschef ist das undenkbar. „Das gehört einfach zum Schwimmbad.“ Potentielle Betreiber können sich bei der Stadt melden.

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