Entenrennen als krönender Abschluss des stehenden Festzuges zur 750-jährigen Ersterwähnung des Dorfes

Aus der Badewanne in den Schiffelbach

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Gemünden-Schiffelbach - Nach nur fünf Minuten war die Ente mit der Nummer 76 im Ziel. Über 500 Zuschauer fieberten am Sonntagabend beim Entenrennen mit.

Astrid Lehnheiser aus Josbach hat beim stehenden Festzug zum Jubiläum Schiffelbachs auf das richtige Pferd gesetzt - beziehungsweise auf die richtige Ente. Ihr Plastiktierchen mit der Nummer 76 war beim Entenrennen am Nachmittag das schnellste - und brachte Lehnheiser den Hauptpreis ein, ein iPad. Die Enten von Carmen Stippel aus Moischeid und Jan Ibelshäuser aus Battenhausen landeten ebenfalls auf Medaillenrängen.

Insgesamt 750 goldgelbe Plastikenten standen den ganzen Tag über zum Verkauf, angeboten an einer Vielzahl von Ständen in den Straßen des Jubiläumsdorfes. Viele Besucher kauften Adoptionsscheine im Wert von drei Euro für eine nummerierte Ente. Die landeten anschließend in der Frontladerschaufel des Stallschleppers von Heinz Otto.

Kinder mischten die Enten kräftig durch, die dann mit dem Startschuss im Schiffelbach landeten. Die gelben Tierchen schwammen unter der Borngasse hindurch stromabwärts. Viele Zuschauer verfolgten das Entenrennen und feuerten die kleinen Schwimmer an. Nach rund 200 Metern erreichten sie eine Sperre mit Trichter, die Nummer 76 schwamm als erste ein. Auf sie folgten die Badewannen-Bewohner mit den Nummern 200, 162, 699 und 146. Immer mehr Enten kamen an, es bildete sich ein regelrechter Stau vor dem Zieleinlauf. Christof Lückel sorgte für Entzerrung.

Monika Oberlies und Nadine Hammer gaben danach auf der Aktionsbühne die Siegerenten bekannt und überreichten mehr als 60 wertvolle Preise an die „Adoptiveltern“. Anschließend sorgte die Band „Coronas“ für Unterhaltung und die Schiffelbacher feierten mitten im Dorf den Abschluss eines gelungenen Tages. Sie schätzten die Zahl der Besucher auf mehr als 4000.

Von Frank Seumer

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