Startschuss für Bau des Einkaufszentrums „Frankenberger Tor“

Bagger schafft Platz für neue Galerie

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Der Bagger ist da: Der Abriss des Raiffeisen-Gebäudes in der Siegener Straße hat begonnen. Binnen eines Jahres soll auf dem Areal des Zentrum „Frankenberger Tor“ errichtet werden. Foto: rou

Frankenberg - Fast ein Jahrzehnt lang ist in Frankenberg der Bau eines Einkaufszentrums im Kreuzungsbereich der Siegener und der Röddenauer Straße diskutiert und geplant worden. Jetzt geht es los: Zunächst wird das alte Raiffeisen-Gebäude abgerissen.

Schon unzählige Male hieß es, die Ampel stünde auf grün, die Bagger könnten anrollen - jeweils im übertragenen Sinn. Denn die Frankenberger Stadtverordnetenversammlung hatte schon vor geraumer Zeit ihre Zustimmung zum Bau des Einkaufszentrums „Frankenberger Tor“ auf dem Balzer-Raiffeisen-Areal gegeben. Investor Ten Brinke zögerte jedoch, aus diversen Gründen (FZ berichtete mehrfach ausführlich), mit dem Abriss. Doch in dieser Woche war es soweit.

Der erste Bagger ist in der Siegener Straße vorgefahren und hat tatsächlich mit dem Abriss des ersten Gebäudes begonnen. Hinter einem Bauzaun liegen seit Mittwoch die ersten Trümmer des alten Raiffeisen-Gebäudes. Der Startschuss für den Bau des lange umstrittenen Einkaufszentrums ist somit endgültig gefallen - wie von Christian von Roda, dem Geschäftsführer des Bauherrn Ten Brinke, in der vergangenen Woche gegenüber der Frankenberger Zeitung angekündigt.

Von Roda rechnet damit, dass der Abriss der Gebäude und der Neubau des Einkaufszentrums etwa ein Jahr dauern wird. „Wir sind sowohl im Zeitplan als auch im Zielkorridor“, betonte er. Auf einen genauen Eröffnungstermin wollte er sich jedoch nicht fest: „Wir müssen sehen, wie der Fortschritt verläuft. Der nächste Winter kommt ja auch wieder. Aber als erfahrenes Unternehmen sind wir ja geschult in diesen Dingen“, sagte von Roda.

Die niederländische Ten-Brinke-Gruppe baut auf dem ehemaligen Balzer-Raiffeisen-Areal für 30 Millionen Euro ein Einkaufszentrum mit 8780 Quadratmetern Verkaufsfläche. Davon soll der „Herkules“-Verbrauchermarkt etwas mehr als die Hälfte einnehmen.

Von Rouven Raatz

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