CDU diskutiert Themen der Sondersitzung der Stadtverordneten

Bahnhof und Fußgängerzone umgestalten

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Zukunftspläne für den Frankenberger Bahnhof wollen die Stadtverordneten schmieden. Die Frankenberger CDU begrüßt die im Pläne aus dem Stadthaus. Archivfoto: Raatz

Frankenberg - In einer Sondersitzung am Donnerstag, 4. Juli, berät die Frankenberger Stadtverordnetenversammlung über die Entwicklung der Fußgängerzone und des Bahnhofs. Rückendeckung erhält der Magistrat schon jetzt von der CDU.

Die Fußgängerzone soll gepflastert, der Bahnhof samt Vorplatz umgestaltet werden. Soweit der Grundsatz. Für die Detailplanung dieser beiden Projekt ist im Haushalt 2013 jedoch kein Geld eingestellt. Die Frankenberger Stadtverordneten kommen deshalb am nächsten Donnerstag zusammen, um die ungeplanten Ausgaben zu beschließen.

Mit beiden Themen befasste sich am Dienstagabend die Frankenberger CDU-Fraktion. „Die Zukunft von Bahnhofsgelände und Fußgängerzone werden seit Jahren kontrovers diskutiert. Wenn es nun gelingt, beides in den nächsten Wochen planerisch auf den Weg zu bringen und im Jahr 2014 abschließend zu realisieren, dann ist das ein großer Schritt für Frankenberg“, lautet das Fazit von Fraktionsvorsitzendem Pierre Brandenstein. Er signalisiert deshalb Zustimmung für das Vorgehen von Bürgermeister Rüdiger Heß: „Die Neugestaltung des Bahnhofgeländes gehört ebenso zu den Ergebnissen unserer programmatischen Neu-Aufstellung, wie eine Sanierung der Fußgängerzone in optischer Anlehnung an die umgestaltete Bahnhofstraße. Wenn Bürgermeister Heß diesen Kurs nun ebenfalls einschlägt, dann freuen wir uns sehr darüber. Er kann sich unserer Unterstützung in dieser Angelegenheit sicher sein.“

Nach Ansicht des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Müller ist es elementar, dass auch die Ritterstraße in die Sanierung einbezogen wird: „Die Ritterstraße ist das zentrale Bindeglied zwischen Altstadt und Fußgängerzone. Alt- und Neustadt können nur eine lebendige Zukunft haben, wenn es eine attraktive Verbindung zwischen beiden gibt.“ Müller mahnt jedoch an, dass über die aktuellen Pläne die schon lange geplante Stadtsanierung nicht ins Hintertreffen geraten dürfe. Nach dem erfolgreichen Umbau der Bahnhofstraße müsse auch das vorgesehene Sanierungsgebiet von Bremer Straße, Auf der Nemphe und Uferstraße bearbeitet werden. „Zur Sanierung dieses Gebietes stehen Frankenberg noch bis zum Jahr 2017 umfangreiche Fördergelder zur Verfügung. Diese Gelegenheit muss genauso genutzt werden, wie das jetzt vorhandene, enge Zeitfenster für Bahnhof, Fußgängerzone und Ritterstraße.“

Politische Disziplin

Die Realisierung könne jedoch nur mit viel politischer Disziplin gelingen kann, sind sich Brandenstein und Müller einig. „Zum Gelingen aller Vorhaben ist es dringend notwendig, politisch mit höchster Disziplin zu agieren. Nur so können die planerischen Schritte rechtzeitig eingeleitet und umgesetzt werden. Wir rufen die übrigen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung auf, sich dieser positiven Entwicklung nicht zu verschließen und gemeinschaftlich im Sinne Frankenbergs voran zu gehen.“ (rou/r)

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