Bahnhofstraße: Händler müssen mit Baustelle leben

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Vor der Großbaustelle: Gisela Oberlies arbeitet bei Ernstings Family. Der Preis der Ware vor der Tür wurde zum Teil heruntergesetzt, um trotz Baulärm und -staub Aufmerksamkeit zu wecken

Frankenberg. „Wenn Erneuerungen kommen, dann ist das immer mit Unannehmlichkeiten verbunden“, sagt Jürgen Schultz. Er ist der Seniorchef von Schultz-Gardinen.

Das Einzelhandelsgeschäft ist eines von mehreren in der Bahnhofstraße, die voraussichtlich noch bis Anfang Dezember mit einer Baustelle vor der Tür leben müssen.

Da geht es ihnen nicht anders als den Gastronomen: Diese müssen wegen der Baustelle zum Teil auf Außenmobilar verzichten oder Umsatzeinbußen hinnehmen, haben jedoch Verständnis für die Bauarbeiten (HNA berichtete). Niemand ist wütend

Wütend sind auch die Schultzes nicht: „Wir wussten ja schon vorher, was auf uns zukommt“, sagt der Seniorchef. „Und den Bauarbeitern kann man ja schlecht einen Vorwurf machen“, ergänzt seine Frau Karin.

Besonders wirke sich die Verkehrsführung auf das Geschäft aus, sagen sie. „Unser Sohn ist häufig mit dem Wagen unterwegs“, erklärt Karin Schultz. „Der Großteil des Geschäfts ist ja Handwerk. Er muss häufig zu Kunden und dann wieder in die Werkstatt.“ Die Einfahrt des Geschäfts sei nur schwer zu befahren.

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Quelle: HNA

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