Frankenberger Bank legte Jahresbericht 2011 vor – Wachstum in allen Bereichen

Frankenberger Bank hat bald 11 000 Mitglieder

Vorstand der Frankenberger Bank: Vorstandsvorsitzender Ralf Schmitt (rechts) und Dieter Ohlsen. Foto:  zgm

Frankenberg. „Wir hatten ein gutes Jahr, unsere Stellung im Marktgebiet konnten wir weiter festigen. Die Frankenberger Bank steht auf einem guten Fundament, wir blicken optimistisch in die Zukunft.“ Diese guten Nachrichten verkündete Ralf Schmitt, der Vorstandsvorsitzende der Frankenberger Bank, den Mitgliedern am Dienstagabend in der Ederberglandhalle in Frankenberg.

In Frankenberg unterhält das heimische Geldinstitut seine Hauptstelle. Erst Ende Mai 2011 hatte die Bank ihren Hauptsitz in der Jahnstraße nach umfangreichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen wieder eingeweiht.

Insbesondere berichtete Schmitt von kontinuierlichem Wachstum in allen Bereichen. Die Bilanzsumme stieg von 285 Millionen auf 300 Millionen Euro, die Ausleihungen von 200 Millionen auf 212 Millionen Euro und die Einlagen von 227 Millionen auf 234 Millionen Euro. „70 Prozent unserer Bilanzsumme haben wir direkt an unsere Kunden in Form von Krediten vergeben“, sagte Schmitt. Allein im vergangenen Jahr seien 720 Kredite mit einem Volumen von rund 33 Millionen Euro neu herausgegeben worden.“

Nur geringe Ausfälle

Als Bestätigung des Geschäftsmodells der Bank bewertete Schmitt, dass das Geldinstitut auch 2011 von größeren Ausfällen verschont geblieben ist: „Durch ein konsequentes Risikomanagement ist es uns gelungen, die Qualität der Kreditvergabe zu garantieren.“ Das Ausfallrisiko bei Krediten liege bei weniger als eine Million Euro, also bei nur 0,4 Prozent des gesamten Kreditvolumens. „Das ist ein sehr niedriger Wert“, hob Schmitt hervor. „Kreditgeschäft ist Risikogeschäft. Ohne das Eingehen von Risiken kann man auch keine Chancen verwirklichen.“

Als wichtigste Finanzierungsquelle der Bank bezeichnete Schmitt die Kundeneinlagen: In diesem Bereich habe das Geldinstitut um 3,1 Prozent zugelegt. „Wir nehmen die Kundeneinlagen aus der Region entgegen und verteilen sie wieder in Form von Krediten in der Region.“

Die lokale Präsenz der Frankenberger Bank in der Fläche dokumentierte Schmitt mit 13 Geschäftsstellen in der Region: Dieses Netz sei zwar mit hohen Kosten verbunden, sei vom Vorstand aber „so gewollt“. Die Frankenberger Bank habe gegenwärtig 86 Mitarbeiter und sieben Auszubildende. Die Anzahl der Mitglieder bezifferte Schmitt aktuelll mit 10 633: „Wir hoffen, noch in diesem Jahr das 11 000. Mitglied begrüßen  zu können.“ Insbesondere sei es gelungen, jüngere Mitglieder zu gewinnen. „Über 20 Prozent der zuletzt aufgenommenen Mitglieder sind zwischen 19 und 29 Jahre alt.“ Die Höhe der Dividende für 2011 gab Schmitt mit zwei Prozent an: „Damit liegen wir über dem Kapitalmarktzins.“

Erwähnt wurde von Schmitt auch das soziale Engagement der Bank: 65 000 Euro flossen 2011 in soziale, kulturelle und kirchliche Einrichtungen, Kindergärten und Schulen. (mjx)

Quelle: HNA

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