"Es liegt an den Texten"

Band FolxPunk über ihren Namen und Probleme des Deutschrocks

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Freuen sich auf die Veröffentlichung ihres dritten Alblums: Die Musiker von FolxPunk, (hinten von links) Michael Lemke, Jan Reuter und Gerd Mandel mit Matthias Richter (sitzend).

Frankenberg. Im November geht die Frankenberger Punkrock-Band FolxPunk auf große Tour durch Deutschland. Acht Städte in zwölf Tagen werden bespielt, unter anderem Frankfurt, Leipzig und Berlin.

Und im Frühjahr 2014 veröffentlichen sie ihr drittes Album. Matthias Richter, Michael Lemke, Gerd Mandel (alle aus Frankenberg) und Jan Reuter (Haine) verraten im HNA-Interview, warum sie gerade Deutschrock spielen, was die Probleme deutschsprachiger Rockmusik sind, und sie erklären, was die Volksbank mit ihrem Bandnamen zu tun hat.

In vielen Bands haben sich die Mitglieder schon als Kinder kennengelernt. Wie war das bei euch?

FolxPunk: Gerd lernte Matthias bei einem Auftritt von Matthias alter Band im Havanna in Frankenberg kennen. Diese wurde kurz danach aufgelöst. Da kam das erste Mal die Idee, eine eigene Band zu gründen. Als Gerd eines Tages Michael mitbrachte, kam die Idee wieder auf.

Wie seid ihr auf den Namen FolxPunk gekommen? Das könnte man leicht mit der Volksbank verwechseln.

FolxPunk: Der Name kam durch einen dummen Zufall zustande, als wir loszogen, um das Equipment aufzubessern. Matthias schimpfte über sein an Geld mangelndes Konto bei der Sparkasse und Michael meinte nur trocken und unbehaglich: "Mach dir nix draus, die Volksbank ist auch nicht besser!". Die grobe Idee stand: Volkspunk. Gerd machte daraus dann FolxPunk.

Ihr geht im November auf Tournee. Wie kam es dazu?

FolxPunk: Wir wurden schon das ein oder andere Mal von den "Wilden Jungs" angesprochen als Support-Band zu spielen. Matthias ist dann als Backgroundsänger für ihre aktuelle CD engagiert worden. Da sich unser Musikstil und Matthias Stimme von vielen Deutschrock-Bands unterscheiden, haben die Jungs gefragt, ob wir weiterhin als Support-Band dabei sind.

Welche Resonanz gab es bisher von den Medien?

FolxPunk: Es gibt gute Resonanzen von den Medien. Unsere Konzerte und CDs sind sehr gut angekommen. Aber unsere Lieder werden auch bei einigen Internet-Radiosendern gespielt, da haben wir uns einen Namen gemacht. Durch die kommende Tour hoffen wir, dass unsere Fangemeinde weiter wächst.

Warum macht ihr gerade Musik auf Deutsch?

FolxPunk: Es war bisher gar keine Frage, englische Texte zu schreiben, die ja meist gar nicht richtig wahrgenommen werden. Nach unseren ersten Proben hat Matthias dann den ersten eigenen Song geschrieben.

Von Lea Bienhaus

Das vollständige Interview lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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