Konzert des Jugendsinfonieorchesters der Edertalschule

Batman in der Halle des Bergkönigs

Zum Abschluss hielt es die Zuschauer in der vollbesetzten Kulturhalle nicht mehr auf ihren Plätzen. Das Orchester spielte „Pomp and Dircumstance“ als Zugabe.

Frankenberg - Mit einer eindrucksvollen Leistung hat haben die jungen Künstler des Gymnasiums den hohen künstlerischen Anspruch des Orchesters untermauert - auch dank eines starken Abi-Jahrgangs.

Die größte Leistung zeigten die Musiker des Jugendsinfonieorchesters schon zu Beginn der beiden Orchesterkonzerte Freitag und Samstag: Nach der Superman-Fanfare folgten der dritte und vierte Satz aus Beethovens fünfter Sinfonie. Das Orchester beeindruckte mit exakten Einsätzen, gutem Zusammenspiel sowie genauer Rhythmik und Intonation auch bei technisch schwierigen Passagen.

„In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer Gynt Suite war auch Teil des traditionellen Orchesterstreichs: Schüler Benedikt Kantert übernahm den Taktstock, Markus Wagener und Musiklehrer Martin J. Fischer tanzten in Tütüs durch die Kulturhalle.

Für den Klang eines Ensembles sind viele Musiker verantwortlich, zwei Solisten stachen aber heraus: Jana Engelhard spielte versiert, sicher und mit viel Freude Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert in e-moll. Benedikt Kantert bot mit Griegs Klavierkonzert in a-moll ein selten gehörtes Werk. Die unterschiedlichen Nuancen arbeitete er sauber heraus, ließ den Wechsel aus wuchtigen Akkorden und spielerischen Melodien gut gelingen.

Klassisches im ersten, Zeitgenössisches im zweiten Teil: Nach der Pause spielte am Freitag zunächst das Jugendorchester. Bei der Leitung wechselten sich Martin J. Fischer und Gertrud Will ab.

Anschließend starteten die Bläser des Jugendsinfonieorchesters mit dem Marsch „Die Sonne geht auf“ - passend zum Konzertmotto „Durch die Nacht zum Licht“.

Von Mark Adel

Den vollständigen Text lesen Sie am Montag in der Frankenberger Zeitung.

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