Battenberger Nachbarschaftsnetzwerk gründet „Repair-Cafe“

Am Empfangstisch: Die ersten „Experten“ im Repair-Café, (stehend von links) Herbert Wenzel, Miriam Bring, Gerhard Gnau, Renate Drechsel. Christian Bring sowie (vorne) Netzwerk-Vorsitzender Siegfried Franke und Ingrid Balzer. Foto: Augustin

Battenberg. Der nachhaltige, Ressourcen schonende Umgang mit nicht mehr einwandfrei funktionierenden oder defekten Gegenständen des täglichen Lebens steht im Mittelpunkt des neu gegründeten „Repair-Cafes“ des Battenberger Nachbarschaftsnetzwerkes.

Siegfried Franke, Vorsitzender des Netzwerkes erläuterte bei der Gründungsveranstaltung den interessierten Gästen und „ersten anwesenden Experten“ den Ursprung und die Idee des „Repair-Cafes“.

Den Ursprung haben die Cafes in Holland, in Deutschland gibt es mittlerweile 178, Tendenz steigend. Im benachbarten Marburger Land in Cölbe wird bereits seit einiger Zeit erfolgreich „bei Kaffee und Kuchen“ repariert.

„Wir wollen auf keinen Fall im Wettbewerb zu unseren heimischen Handwerkern stehen, ganz im Gegenteil, vielleicht kommt der ein oder andere ja mal zu uns und unterstützt und als Experte“, formulierte Siegfried Franke seinen Wunsch.

Im „Repair-Cafe“ gibt es einen Empfangstisch, an dem melden sich die Gäste, die etwas zu reparieren haben. Nach Aufnahme des „Schadens“ wird man an einen Expertentisch verwiesen. „Fahrräder, Textilien, Möbel“ steht dann beispielsweise als Kategorie deutlich erkennbar an den Tischen.

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Quelle: HNA

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