Fortschritt für alle Bauabschnitte des Lebenshilfe-Projekts absehbar

Baubeginn am Helgeland ist in Sicht

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Die Alte Schule in Frankenau wird eine Tagespflegestätte. Die Ausschreibung für den Umbau beginnt sofort.

Frankenau - ositive Signale gibt es für alle drei Bestandteile des Seniorenwohnprojekts des Lebenshilfe-Werks in Frankenau: DasP Wohngruppenhaus soll nach einem Dreivierteljahr Verzögerung Anfang 2015 bezogen werden, für die Tagespflege in der Alten Schule liegt der Förderbescheid vor, und für den Neubau eines Seniorenheims gibt es die grundlegende Zustimmung aus dem Sozialministerium in Wiesbaden.

Der Bescheid über eine Zuwendung des Landes Hessen und die Zusage für ein zins- und kostenfreies Darlehen für den zweiten Bauabschnitt des Projekts liegen seit Anfang Dezember vor. Dabei handelt es sich um den Bau einer Tageseinrichtung für etwa 14 Personen im alten Schulgebäude (wir berichteten mehrfach). Die Ausschreibung beginnt nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden des Lebenshilfe-Werks, Dr. Wolfgang Werner, sofort. Baubeginn soll nach der Prüfung der Ergebnisse im nächsten Jahr sein.

Der erste Bauabschnitt des Gesamtprojekts war der Abriss des ehemaligen Hausmeisterhauses. An dieser Stelle ist ein Wohngruppenhaus für fünf Senioren mit Behinderungen entstanden Eigentlich sollte dieses bereits im Frühjahr dieses Jahres bezogen werden. Doch der Einzug verzögerte sich - Anfang des Jahres 2015 sollen die künftigen Bewohner nun ihre Zimmer beziehen. Bereits vor Monaten hat das Lebenshilfe-Werk eine Mitarbeiterin aus Frankenau eingestellt, die die zukünftigen Bewohner auf den Umzug vorbereitet, sie begleitet und dann auch weiterhin betreut.

Besondere Aufmerksamkeit liegt aber derzeit auf dem dritten Bauabschnitt, dem Seniorenheim mit drei Wohngruppen für je zwölf Bewohner, das in unmittelbarer Nachbarschaft zur Alten Schule gebaut werden soll.

Um dieses Projekt voranzubringen, waren Vertreter aus dem Vorstand des Lebenshilfe-Werks mit Unterstützung der heimischen Landtagsabgeordneten in Wiesbaden, um Sondierungsgespräche mit dem Hessischen Sozialministerium zu führen. Ziel war es, die Möglichkeiten einer Förderung zu prüfen - mit positivem Ausgang: Das Bauvorhaben findet als Modellprojekt mit inklusiver Ausrichtung die grundsätzliche Unterstützung, teilte Wolfgang Werner mit.

Jetzt muss das Lebenshilfe-Werk ein detailliertes Modellkonzept vorlegen. „Das ist unsere Hausaufgabe“, sagte Werner. „Auch die wissenschaftliche Begleitung müssen wir selbst initiieren. Aber da haben wir schon einige Kontakte.“ Verbindliche, schriftliche Förderzusagen aus dem Ministerium gebe es zwar nicht. „Es haben sich aber alle darauf binden lassen, dass wenn nichts Besonderes passiert, bis Ende nächsten Jahres die Genehmigung vorliegt“, freute sich der Vorstandsvorsitzende. Sobald dies der Fall ist, sei das Lebenshilfe-Werk bereit, den dritten Bauabschnitt zu beginnen. (r/apa)

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