Gemeinsames Fest in Allendorf (Eder)

Baum verbindet Religionen

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Die Vertreter der muslimischen Gemeinden, Pfarrer Gerald Rohrmann, Bürgermeister Claus Junghenn und einige von sieben Studierenden der Hans-Viessmann-Schule, die das Projekt initiiert hatten, vor dem „Baum der Religionen“.Foto: Strieder

Allendorf (Eder) - Am Tag der Kirchenvorstandswahl fand in der Allendorfer Kirche ein Begegnungsnachmittag für Angehörige unterschiedlicher Weltreligionen statt. Daran beteiligt waren Vertreter muslimischen Gemeinden und die Christen der evangelischen Kirchengemeinde, die dazu auf Anregung einer Klasse der Hans-Viessmann-Schule eingeladen hatte.

Bei Kaffee und Kuchen fanden Gespräche in lockerer Atmosphäre statt. An diesen Gesprächen beteiligten sich auch einige der in Allendorf derzeit wohnenden Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten und vom südöstlichen Balkan.

Zum Beginn des Treffens wurde im Pfarrgarten vor dem 50 Jahre alten Gotteshaus ein Feld­ahorn gepflanzt. Als „Baum der Religionen“ und „Baum der Freundschaft“ soll er das friedliche und respektvolle Miteinander der unterschiedlichen Religionen ausdrücken.

Zur feierlichen Pflanzung sprachen Allendorfs Pfarrer Gerald Rohrmann, Imam Muhammed Ali Ödemis von der türkisch-muslimischen Gemeinde und Safir Ahmad von der aus Pakistan stammenden islamischen Reformgemeinde Ahmadiyya Gebete und besinnliche Worte. Der Baum wurde behängt mit Symbolen der einzelnen Religionen.

Die Idee zu diesem Nachmittag kam von sieben Studierenden des Faches Betriebswirtschaft der Hans-Viessmann-Schule. Im Rahmen ihres Studiums befassten sich die künftigen Betriebswirte mit einem Projekt zum sozialen Engagement. Die gebotene Integration von Flüchtlingen aus Südosteuropa und Afrika, die derzeit in Allendorf wohnen, hatten sich die Studierenden in Kooperation mit Gerald Rohrmann ausgewählt.

Beim Gesprächs- und Begegnungsnachmittag wurde auch um Spenden gebeten, die für ein Flüchtlingsprojekt in Allendorf verwendet werden sollen. (ied)

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