Abnehmer in der Gemündener Altstadt

Begeisterung für Nahwärmenetz

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Die Gemündener Altstadt bildet den Kern eines geplanten Nahwärme-Netzes, das sich bis zum DRK-Seniorenheim ziehen soll. Auch Bürger können Zugang zum Netz erhalten. Archivfoto: Frank Seumer

Gemünden - Von einer "sehr positiven Resonanz" spricht Bürgermeister Frank Gleim nach der Informationsveranstaltung über das Gemündener Nahwärme-Netz. Formulare für Interessenten gibt es noch im Rathaus.

Er habe ein gutes Gefühl, sagte Gemündens Bürgermeister Frank Gleim nach dem Informationsabend zum geplanten Nahwärme-Netz in der Altstadt im Gespräch mit der Heimatzeitung: „Es gab eine sehr positive Resonanz - und man weiß ja, wo die Menschen wohnen“, sagte er: Angeschlossen werden können nur Haushalte, die nahe der geplanten Trasse vom Steinweg über die Sport- und Kulturhalle bis zum DRK-Seniorenheim in der Dietrichskehle liegen.

Die beiden heimischen Energieversorger, das Unternehmen Veltum und der Maschinenring planen, ein rund 1000 Meter langes Nahwärmenetz in der Wohrastadt zu verlegen (FZ berichtete). Beteiligt sind auch Stadt, Kreis und das Rote Kreuz. Schon früh stand auch die Überlegung im Raum, interessierten Bürgern die Möglichkeit zur Beteiligung zu geben. Bei der Vorstellung des Projektes sprach Walter Dersch vom Maschinenring von bis zu zehn Haushalten - gegebenenfalls könne aber noch nachgerüstet werden. Gleim schätzt die ernsthaften Interessenten nach der Veranstaltung gar auf knapp 30. „Da müssen dann eventuell aber noch direkte Gespräche mit den Interessenten erfolgen“, sagte er.

Bereits beim Informationsabend wurden sogenannte Datenerhebungsbögen ausgegeben. Weitere gibt es nach Auskunft von Frank Gleim im Gemündener Rathaus. Bei der Vorstellung des Projektes sprachen die Verantwortlichen - je nach Haushalt - von Investitionen zwischen 500 und 2000 Euro.

Von Malte Glotz

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