Betriebliche Corona-Impfungen starten

Bei Viessmann in Allendorf wird ab dieser Woche geimpft

Fahnen vor der Viessmann-Unternehmenszentrale in Allendorf/Eder.
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Der Stammsitz des Unternehmens Viessmann in Allendorf-Eder.

In dieser Woche sollen, nach einer Ankündigung der Bundesregierung, die betrieblichen Corona-Impfungen starten. Das Allendorfer Familienunternehmen Viessmann, international führender Anbieter von Klimalösungen, wird mit dabei sein.

Allendorf/Eder - Als erster Impftermin ist Donnerstag, 10. Juni 2021, vorgesehen – allerdings abhängig von den verfügbaren Impfdosen. Nach den Worten von Michael Wagner aus der Viessmann-Unternehmens-Kommunikation dürfen wöchentlich 804 Impfdosen bestellt werden. Man erhalte jedoch erst kurz vor dem Impftermin eine verbindliche Zusage über die tatsächlichen Impfdosen. In Allendorf gehe man davon aus, dass die Lieferung „deutlich niedriger“ ausfallen werde als die Bestellung.

Bei jedem Impftermin innerhalb des Viessmann-Stammwerkes in Allendorf/Eder werden etwa 40 medizinische Helfer (Ärzte und medizinisches Fachpersonal) sowie weitere 30 interne Helfer (Administration und Organisation) im Einsatz sein.

Michael Wagner, Mitarbeiter der Viessmann-Unternehmenskommunikation

„Sobald wir mit den betrieblichen Impfungen beginnen können, werden zunächst alle Impfwilligen, denen kein mobiles Arbeiten möglich ist, geimpft – also zum Beispiel Mitarbeiter aus der Produktion, der Logistik, dem Service oder dem Vertrieb“, sagte Michael Wagner. „Registrieren können sich alle schon jetzt.“

Am Stammsitz in Allendorf sind rund 4500 Mitarbeiter beschäftigt – allerdings arbeiten seit Beginn der Corona-Pandemie sehr viele im Homeoffice. „Am Standort Hof konnte bereits aufgrund lokaler Gegebenheiten mit den betrieblichen Impfungen begonnen werden“, berichtete Wagner.

Auch für Angehörige

Der Familie Viessmann sei es „eine Herzensangelegenheit“, nicht nur die eigenen Mitarbeiter zu impfen. „Wir ermöglichen die Impfung auch einer weiteren Person aus dem jeweiligen Haushalt. Zum Beispiel dem Ehe- oder Lebenspartner oder einem Kind“, so Wagner. Die Angehörigen der Viessmann-Mitarbeiter sollen allerdings einen eigenen Impftermin zu einem späteren Zeitpunkt bekommen.

Vor einer Woche waren bereits 154 Personen im Battenberger Eisenwerk Hasenclever gegen Corona geimpft worden.

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